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Apocalypse Now (1979) - Filmfehler

(Apocalypse Now)


Regie:
Francis Ford Coppola.
Schauspieler:
Marlon Brando, Robert Duvall, Martin Sheen, Dennis Hopper, Harrison Ford, Frederic Forrest, Laurence Fishburne, Scott Glenn.

Bewertungspunkte: 112  |  Filmminute: 65
In der Playboy-Bunny-Szene dreht sich der Hauptrotor des Hubschraubers. Bei einer Großaufnahme des Bunnys steht der Rotor. Wenig später dreht er sich wieder. [Anmerkung: Zeitangabe bezieht sich auf die Redux-Fassung.]
Gesehen von: (unbekannt)

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Bewertungspunkte: 92  |  Filmminute: 96
Am Tag nach der Playboy-Show wird das Dach des Patrouillenboots von einem vorbeifahrenden Boot in Brand gesetzt (73. Minute). In der Nacht in der Szene bei der Do Lung Brücke ist das Dach wieder in Ordnung (96. Minute). [Anmerkung: Tatsächlich verändert sich das Dach danach noch einige Male. Zum Schluss ist es nur noch mit Bambus gedeckt auf einer Seite.] [Anmerkung: Zeitangabe bezieht sich auf die Redux-Fassung.]
Gesehen von: (unbekannt)

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Bewertungspunkte: 90  |  Filmminute: 40
Während des Hubschrauberangriffs fährt ein Fahrzeug der Vietcong über eine Brücke, woraufhin ein Pilot sagt: "Den werd' ich mir schnappen!" Darauf sagt Kilgore, der befehlshabende Offizier mit dem Hut: "Aus dem Weg Junge, den werd' ich mir selber schnappen!". Man sieht, wie eine Rakete loszischt und der Wagen explodiert. Nur das Problem ist, dass Kilgores Hubschrauber keine Raketenwerfer hat. Nur zwei MGs sowie die Surfbretter, aber nichts, um Raketen abzuschießen. [Anmerkung: Zeitangabe bezieht sich auf die Redux-Fassung.]
Gesehen von: Phil.i.p.

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Bewertungspunkte: 58  |  Filmminute: 87
Als Hicks mit einem der Playmates intimer wird, erkennt man ganz deutlich, dass der Papagei auf seiner Schulter mehrmals verschwindet oder die Schulter wechselt. [Anmerkung: Zeitangabe bezieht sich auf die Redux-Fassung.]
Gesehen von: DUDE

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Bewertungspunkte: 54  |  Filmminute: 24
In der Szene, in der Capt. Willard und seine Crew das erste Mal auf die Hubschrauberkavallerie treffen, legen sie an einem Strand an. Im Hintergrund sind Dutzende von Hubschraubern und Panzern zu sehen. Während sie vom Ufer Richtung der Reporter gehen, sieht man deutlich den Schatten vom gesamten Kameragefährt mitsamt Kameramann. [Anmerkung: Zeitangabe bezieht sich auf die Redux-Fassung.]
Gesehen von: (unbekannt)

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Bewertungspunkte: 51  |  Filmminute: 24
Beim ersten Treffen mit der Luftkavallerie landet das Patrouillenboot am Ufer eines Dorfes. Anfangs überholen sie eine im Wasser schwimmenden Pionierpanzer, der bei der Anlandung etwa auf halber Bootslänge schwimmt. In der nächsten Szene schwimmt der Panzer etwa 15 Meter hinter dem Boot. [Anmerkung: Zeitangabe bezieht sich auf die Redux-Fassung.]
Gesehen von: Gimli

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Bewertungspunkte: 40  |  Filmminute: 70
Am Tag nach dem Playboy-Besuch fährt das Boot weiter den Fluss hinauf und es entbrennt eine rege Diskussion um den Playboy-Kult. Im Hintergrund sieht man Lance ein paar Wasserski o.ä. aus Plastefolien auspacken. Mal liegen diese bereits, mal legt er sie gerade hin oder er hantiert aufrecht damit herum. Später hat er sie je nach Kamerasicht unterschiedlich stark ausgepackt. Das ganze variiert eine ganze Weile bei jedem Schnitt. Man sieht deutlich, dass die Szene in mehreren Einstellungen gedreht und dann zusammengeschnitten wurde. [Anmerkung: Zeitangabe bezieht sich auf die Redux-Fassung.]
Gesehen von: gt-eins

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Bewertungspunkte: 34  |  Filmminute: 72
Während Willard auf dem Boot sitzt und in dem Bericht über Colonel Kurtz liest, isst er Schokolade. Wenn man genau hinschaut, kann man erkennen, dass auf dem Verpackungspapier ein Barcode aufgedruckt ist. Zur Zeit des Vietnamkrieges gab es dieses Barcode-System allerdings noch nicht. [Anmerkung: Zeitangabe bezieht sich auf die Redux-Fassung.]
Gesehen von: Jens

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Bewertungspunkte: 12  |  Filmminute: 160
Kurtz wirft dem gefangenen Willard den abgetrennten Kopf von Hicks in den Schoß. Der erschrickt nachvollziehbarerweise und der Kopf landet im Schlamm. Hier kann man erkennen, dass der Schauspieler in dieser Szene mit dem Körper im Boden eingegraben war. Puls und Atembewegungen sind deutlich zu sehen. [Anmerkung: Zeitangabe bezieht sich auf die Redux-Fassung.]
Gesehen von: Profisucher

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Die Hubschrauber waren in diesem Film ein Problem. Da die US-Army diesen Film natürlich nicht unterstützte, suchte sich Coppola andere Helfer und fand sie schließlich bei der phillippinischen Armee, die damals noch unter dem Befehl des Diktators Marcos stand. Der hatte wiederum Probleme mit Rebellen, was dazu führte, dass Coppola nie wusste, wieviele Hubschrauber er eigentlich täglich zur Verfügung hatte. Wann immer irgendwo im Bürgerkrieg Kämpfe ausbrachen, wurden Helikopter von den Dreharbeiten abkommandiert. Es konnte sogar passieren, dass mitten in den Dreharbeiten einige Maschinen einfach abdrehten. Wenn man genau hinsieht, kann man erkennen, dass die Zahl der Hubschrauber beim legendären "Wagner"-Angriff variiert.
Gesehen von: (unbekannt)
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Filminfo: Harrison Ford spielt bei der Einsatzbesprechung mit Willard (Martin Sheen) einen Colonel mit dem Namen G. Lucas. Hintergrund: Steven Spielberg, George Lucas und Francis Ford Coppola hingen in den 1970ern sehr eng zusammen und schoben sich auch gegenseitig Jobs, Crew und Schauspieler zu. Harrison Fords Rollenname ist also ein schöner Gruß an den Kollegen. [Anmerkung/Korrektur: Der Vorname des Colonels, den Harrison Ford spielt, wird nie genannt. Lediglich sein Nachbahme Lucas steht auf dem Namemsschild, aber nicht sein Vorname.]
Gesehen von: HAL 8999
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Info: In der Szene, in der die Luft Kavallerie das erste Dorf zerstört, kommt Willard mit ein paar anderen an einem Filmteam (fürs Fernsehen) vorbei, wo der Regisseur sie auffordert, weiterzugehen und die Kameras zu ignorieren. Dieser Fernseh-Regisseur ist Francis Ford Coppola.
Gesehen von: Micha
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In dem Film, werden für die M-16 Gewehre größere Magazine verwendet, als in Vietnam eigentlich eingesetzt wurden. In Vietnam wurden kleinere Magazine eingesetzt (mit ca. 20 Schuss), weil der Kampf meist im dichten Dschungel stattfand und die Soldaten beim kleinsten Rascheln in einem Busch losfeuerten, bis nichts mehr zu hören war. Um Munition zu sparen, wurden daher kleinere Magazine verwendet. [Anmerkung: Das ist nicht ganz richtig. Standard waren die M16-Magazine mit 20 Schuss, aber auf div. Foto- und Filmaufnahmen des VietnamKrieges kann man Magazine für 30 Schuss erkennen. Diese wurden besonders von Spezialeinheiten aber auch von regulären Einheiten benutzt.] [Anmerkung: Die 30er Magazine wurden erst spät im Vietnamkrieg in größeren Mengen verteilt. Die seltenen 30er Magazine, die ausgegeben wurden, waren damals eine Art Heiligtum]
Gesehen von: okkulta
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Die Mündungsfeuerdämpfer der M16A1-Gewehre sind falsch. Normalerweise waren die Gewehre mit dreieckigen mit 3-schlitzigen MDF's ausgestattet. Im Film sind es aber runde 4-schlitzige des M16A2, was erst 1982 in Dienst gestellt wurde. [Anmerkung: Das M16 hatte diesen Mündungsfeuerdampfer. Beim Nachfolger M16A1 wurde dann aus dem dreieckigen ein runder, da viele Soldaten den dreieckigen auch als Dosenöffner verwendet haben und es so zu Beschädigungen kam. Außerdem besitzt das M16A2 einen anderen Handlauf.]
Gesehen von: muesli
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Das PBR wird von einer Bell UH-1 transportiert. Dieser Helicopter hat ein maximales Abfluggewicht von 4000 kg. Das hier gezeigte Boot wiegt jedoch wenigstens 7 t. Die Szene ist ein unrealistischer Filmtrick. [Anmerkung/Korrektur: Hab gerade über das Boot nachgelesen. Es hat eine Verdrängung von 7 Tonnen, was wohl bedeutet, dass dieses die maximale Zuladung ist, bevor es absäuft. Netto wiegt es also deutlich weniger.] [Anmerkung/Korrektur: Der Hubschrauber hat ein Leergewicht von ca. 2,2t und ein max. Abfluggewicht von ca. 4t, kann also ca. 1,8t Nutzlast transportieren. Das PBR wiegt 7t, das ist korrekt, das ist aber die Einsatzverdrängung, die max. Verdrängung lag bei fast 9t. Selbst wenn man jetzt zwar Besatzung, Treibstoff, Munition, etc. abzieht, kommt man immer noch auf rund 5,6t Eigengewicht, also immer noch zuviel für den Heli.]
Gesehen von: JH
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In der Haupt-Hubschrauber-Szene, als "Ride of the Valkyries" (dt. Der Walkürenritt) - von Wagner - gespielt wird, geht das Magnetband nicht über die Tonköpfe. [Anmerkung/Korrektur: Doch, denn das Band wird in der Mitte, wo der Magnetkopf liegt, etwas nach unten gezogen, nur fällt es nicht so ins Auge!] Korrigieren
Nach der "Walküren Hubschrauber Attacke" sieht man die Nahaufnahme eines Soldaten der "Ich gehe nicht!" ruft. Ein anderer Soldat dreht sich um zum Hubschrauber und zieht den anderen raus. Dann sieht man eine Weitaufnahme der Truppe und man sieht den gleichen Soldaten, wie er sich wieder zum Hubschrauber umdreht. [Anmerkung/Korrektur: Das ist nicht der gleiche Soldat!] Korrigieren
In den ersten Szenen mit Kilgore ist auf seinem schwarzen Hut ein Lieutenant Colonel Rank und ein kleines gekreuzte-Schwerter Emblem. Später, als sein Hubschrauber am Strand landet hat sein Hut kein Rank-Emblem und nur ein großes gekreuzte-Schwerter Kavallerie Emblem. [Korrektur: Im Kriegseinsatz tragen Offiziere keine sichtbaren Rangabzeichen, um nicht Heckenschützen zum Opfer zufallen, da diese die Anführer erschießen, um so die Truppe zu desorientieren!] Korrigieren
Nachdem der "große" Hubschrauberangriff dem Ende entgegengeht, sieht man, wie Lieutenant-Colonel Kilgore mit Lanc im Hubschrauber über "die" Welle redet. In der nächsten Szene, kurz vor der Landung, hört man sie weiter, sieht aber den Hubschrauber von oben, doch ist dies jetzt ein anderer - es fehlen die gekreuzten Säbel auf der "Haube". [Anmerkung/Korrektur: Möglicherweise hat er die Metall-Schwerter entfernt, um sich durch ein mögliches Reflektieren des Metalls im Kampfeinsatz nicht zu verraten!] Korrigieren
Die Hubschrauberkavallerie soll Capt. Willard und der Bootscrew die Mündung in den Noung-Fluss ermöglichen. Dort befindet sich ein Dorf voll von Vietcongs, welches unbesiegbar und gefürchtet ist. Als sie diese Etappe überstehen, das Dorf platt gemacht wurde und sie den Fluss befahren können, treffen sie auf eine ganze Menge anderer amerikanischer Truppen, Boote, Lager. Wie sind die denn da hingekommen und woher bekommen die ihren Nachschub, wenn dieses Dorf bis dahin die Zufahrt verhindert hatte. Wenn es einen anderen Weg gibt, wieso haben sie den nicht genommen anstatt das Risiko dieses großen Angriffs auf sich zu nehmen und möglicherweise zu sterben, wo der Auftrag doch so wichtig ist. Eine absolut unlogische Szene im Drehbuch, die bisher noch nie auffiel. [Anmerkung/Korrektur: Vorher sagte einer der Bootscrew, dass es zwei Möglichkeiten gäbe und sie haben halt diese gewählt!] Korrigieren
Beim Angriff auf das Dorf an der Flussmündung (Wagnerszene) ist am Anfang deutlich zu erkennen, dass keiner der Hubschrauber eine Außenbewaffnung trägt (die Lafetten für die M60 sind sogar leer). Beim anschließenden Angriff sind die Hubschrauber mit Raketenwerfern, Gatling-Guns und MGs bewaffnet. [Anmerkung/Korrektur: Man sieht auch schon beim Start Helis mit Raketenwerfern und Gatlings!] Korrigieren
Auf der Bootsfahrt werden die Soldaten mit Pfeilen angegriffen. Der Bootsführer schnappt sich ein Gewehr und wird von hinten von einem Speer durchbohrt. Dieser ragt deutlich sichtbar ca. einen halben Meter aus seinem Rücken. Trotzdem fällt der Soldat auf den Rücken, ohne dass die Speerspitze rausgedrückt wird. Auch bricht der Speer nicht ab oder der Boden durch. [Korrektur: Stimmt nicht, während des Falls hört man ein deutliches Knacksen - der Speer zerbricht.] Korrigieren
In der Szene, wo das Boot mit den Pfeilen attackiert wird: Kurz vor dem erreichen von Kurtz' Lager stirbt der Chief des Patrouillenbootes durch einen Speer. In dieser Zeit sieht man die ganze Zeit eine unbekannte Person am Steuerstand des Bootes stehen. Hicks steht am hinteren M-60 und Lance sitzt im vorderen Kampfstand. Willard kümmert sich um den verletzten Chief, also ist niemand mehr übrig. [Korrektur: Willard schreit: "Lance, ans Steuer!", dann sieht man ihn auch deutlich mit seinen Pfeilen am Kopf da stehen.] Korrigieren