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Baader Meinhof Komplex, Der (2008) - Filmfehler

(Baader Meinhof Komplex, Der)


Regie:
Uli Edel.
Schauspieler:
Moritz Bleibtreu, Martina Gedeck, Felicitas Woll, Nadja Uhl, Jan Josef Liefers.

Bewertungspunkte: 57  |  Filmminute: 60
Als die RAF- Terroristin Petra Schelm und ihr Komplize in die Polizeikontrolle auf der Brücke kommen, sieht man sie in einem blauen BMW 02 mit eckigen Rückleuchten, also nach Modellpflege durch BMW, welche aber erst im September 1973 war. Die Filmszene ist aber noch vor den Olympischen Spielen 1972. Das Auto hat es also zu diesem Zeitpunkt so noch nicht gegeben.
Gesehen von: Mortel

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Bewertungspunkte: 55  |  Filmminute: 135
In der Schlusssequenz, in der Schleyer im Wald erschossen wird, wird er mit einer MB S-Klasse in den Wald gefahren, die erst 1979 offiziell vorgestellt worden ist.
Gesehen von: MO

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Bewertungspunkte: 52  |  Filmminute: 73
In der Szene kurz vor Baaders letzter Verhaftung verschanzen sich Baader und Meins in einer Garage. In einer Nahaufnahme Meins' sieht man links im Vordergrund die Flanke eines auf einem Stapel liegenden Reifens. Man sieht deutlich die Typenbezeichnung KRISTALL. Diese Schriftart wurde aber in den 1970ern noch nicht auf Reifenflanken dieses Herstellers verwendet. [Anmerkung: Es handelt sich um einen Niederquerschnitts-Winterreifen der Marke Fulda. Der kam aber erst Ende der 1990er auf den Markt.]
Gesehen von: K-Man

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Bewertungspunkte: 49  |  Filmminute: 93
Während des Überfalls auf die deutsche Botschaft in Schweden will der eine Terrorist die Sicherheitskräfte abziehen lassen und schickt deshalb mit gezogener Waffe einen Unterhändler. Diesen sieht man aus hauptsächlich zwei Positionen: Einmal aus der der Sicherheitskräfte und einmal aus der des Terroristen. Aus ersterer Sicht ist die Waffe allerdings auf ihn gerichtet, während bei der zweiten Sicht die Waffe neben ihn auf den Boden gerichtet wird.
Gesehen von: Roan

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Bewertungspunkte: 48  |  Filmminute: 17
Als Rudi Dutschke von Josef Bachmann vor der Apotheke angeschossen wird, läuft er danach über die Straße und sagt zu Leuten, die ihm begegnen: "Ich gehe zum Friseur!". Jetzt folgen ein paar Schnitte. Im zweiten oder dritten Schnitt ist Dutschkes Mund voller Blut. Doch in dem Schnitt danach ist sein Mund wieder sauber.
Gesehen von: OfficerMace

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Bewertungspunkte: 48  |  Filmminute: 110
In der Bahnhofsszene, wo Peter-Jürgen Boock und Brigitte Mohnhaupt das weitere Vorgehen besprechen, ist rechts im Hintergrund neben dem Einfahrsignal eine Solaranlage, die der Signalbeleuchtung dient, zu sehen. Das gab es in den 70er- Jahren noch nicht.
Gesehen von: Chx

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Bewertungspunkte: 47  |  Filmminute: 40
Schnittfehler: Als die RAF-Terroristen die Befreiung von Andreas Baader planen, sitzt eine Frau an einem Tisch und ist am Essen, links im Bild steht eine Flasche mit einem roten Etikett, das in Richtung der Kamera zeigt. Als die Frau zum dritten Mal gezeigt wird, zeigt das Etikett der Flasche in eine andere Richtung!
Gesehen von: OfficerMace

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Bewertungspunkte: 46  |  Filmminute: 119
Am Beginn der Schleyer-Entführung sieht man den grauen Mercedes 450SEL um die Kurve fahren, welcher das Kennzeichen "K-LZ-589" hat. Als dieser mit dem Terroristenfahrzeug (gelber Mercedes, der rückwärts raus fährt) kollidiert, sieht man bei diesem ebenfalls das Kennzeichen "K-LZ-589" ganz kurz im Bild, was natürlich unmöglich sein kann.
Gesehen von: Robbie

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Bewertungspunkte: 43  |  Filmminute: 71
Als Baader mit Kumpanen in einen Hinterhof hineinfährt, fahren sie einen Porsche 911 (Modell 1967). Diese Szene spielt 1972. Die Radkappen sind aber eindeutig die eines Porsche-Modells, das erst 1974 rauskam (schwarz und vor allem mehr innenliegend).
Gesehen von: marksman

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Bewertungspunkte: 41  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
Beim Ausgang der RAF Häftlinge in der JVA Stammheim fliegt ein Helikopter nahe an dem Gebäude vorbei und wird von Gudrun Ennslin angebrüllt. Bei dem Helikopter handelt es sich um einen brandneuen Polizeihelikopter, der in den Siebziegern noch nicht eingesetzt werden konnte, da noch gar nicht entwickelt. [Anmerkung/Korrektur: Diese Behauptung stimmt so nicht. Bei dem Hubschrauber handelt es sich um eine Agusta A109. Der wird sein 1971 gebaut, die Szene in der JVA Stammheim spielt 1975, der Hubschrauber kann also sehr wohl schon damals von der deutschen Polizei eingesetzt worden sein.] [Anmerkung/Korrektur: Erstflug 1971, aber Einführung 1976 und definitiv nicht von der deutschen Polizei eingesetzt.]
Gesehen von: uschipop

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Bewertungspunkte: 41  |  Filmminute: 35
Als Baader in dem geklauten Porsche 911 unterwegs ist, fährt er an einem "Zone 30"-Schild vorbei. In Deutschland gibt es diese Form der Verkehrsberuhigung erst seit 1983.
Gesehen von: harnax

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Bewertungspunkte: 39  |  Filmminute: 74
Bei der Schießerei, wo sich Baader und Meins in der Garage verschanzt habe und die Polizei durch die Einfahrt anrückt, sieht man im Hintergrund eine Berliner S-Bahn vobei fahren. In Berlin fährt nur noch die Baureihe 481, welche erst seit 1996 im Einsatz ist. [Anmerkung: Falls es sich tatsächlich in dieser Szene um eine Berliner S-Bahn handelt, wäre ein weiterer Fehler der, dass die Festnahme von Baader, Meins und Raspe nicht in Berlin, sondern in Frankfurt am Main stattfand.]
Gesehen von: Mic_W

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Bewertungspunkte: 35  |  Filmminute: 42
Befreiung von Baader-Szene: Die Terroristin im schwarzen Kleid drückt ihre Zigarette aus, als die anderen Terroristen an der Tür stehen. Schnitt und sie hat plötzlich wieder eine Zigarette in der Hand, nimmt einen letzten Zug und drückt sie erneut aus.
Gesehen von: Ursus

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In einer Szene aus den 60er Jahren läuft im Hintergrund "Child in time" von Deep Purple. Das Lied erschien aber erst 1970 auf "In Rock". [Anmerkung/Korrektur: Das ist so vom Regisseur beabsichtigt. In einem Interview (FOCUS) wird ihm genau dieser Fehler unterstellt, er begründet dies damit, dass der Song so etwas wie ein "Leitmotiv" im Film ist und auch an anderen Stellen vorkommt.]
Gesehen von: linus40
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In der Szene, als Baader zum Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen gebracht wird, nutzt man einen Ford Transit. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um einen Transit Bus, sondern um ein umgebautes Feuerwehrfahrzeug, ein sog. TSF. Das erkennt man am typischen Aufbau. Ein solches Fahrzeug war wohl leichter verfügbar und daher einfacher umzulackieren. [Anmerkung: Der Wagen gehört seit 30 Jahren zum Fuhrpark der Constantin und wurde bis vor wenigen Jahren noch für Transporte benutzt. Nach dem Film wurde er allerdings verschrottet.]
Gesehen von: Meyer
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Im Film finden die Ausschreitungen der Jubelperser nach der Ankunft des Schahs in der Deutschen Oper statt. Tatsächlich ereignete sich der Vorfall am Rathaus Schöneberg. [Anmerkung: Die Ausschreitungen fanden sowohl vor dem Schöneberger Rathaus, als auch vor der Deutschen Oper statt. Die beiden Protestzüge wurden für den Film (wahrscheinlich aus dramaturgischen Gründen) zu einer Demonstration zusammengelegt.]
Gesehen von: Han Delong
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In der Szene, in der ein schwarzer Mercedes angegriffen wird und der Fahrer bereits tot das Gaspedal betätigt und dann rausfällt, wird das Straßenschild "Moltkestraße" gezeigt. Bei genauem Hinsehen erkennen Ortskundige jedoch, dass es sich um die Kreuzung Munsterdamm/Bergstraße handelt, im Hintergrund sieht man den Wasserturm am S-Bahnhof Priesterweg. In der Gegend gibt es zwar auch eine Moltkestraße, der Anschlag soll aber in Karlsruhe stattgefunden haben.
Gesehen von: kl228
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Im Film wird Rudi Dutschke von Josef Bachmann an der Kreuzung Joachim-Friedrich-Straße, Ecke Johann-Georg-Straße erschossen. Hier finde ich, ist ein riesiger historischer Filmfehler entstanden. In Wirklichkeit wurde Rudi Dutschke damals am Kurfürstendamm 140 erschossen, wo jedes Jahr hunderte Menschen ihre Fahrräder niederlegen. Wurde dies bewusst so aufgenommen, so hätte man dies erwähnen müssen. [Anmerkung: Nur zur Info, da künstlerische Freiheit.]
Gesehen von: Dr. Grey
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Im Film stiehlt Horst Mahler in Rom einer Touristin die Geldbörse aus der Handtasche. Dieser Diebstahl fand aber tatsächlich in einem Berliner Spätcafé statt und zwar nach der Rückkehr aus Italien.
Gesehen von: nRaged
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Historischer Fehler: Als Ulrike Meinhof auf der Party am Anfang des Films den Brief, der an die Frau des Shar von Persien gerichtet ist, vorließt, erwähnt sie "Sachen in ihrer iranischen Heimat". Das Land Persien wurde aber erst 1979 nach einer islamischen Revolution von Persien in Iran umbenannt. Der Anfang des Films spielt aber 1967! [Anmerkung/Korrektur: Kein Fehler. Ulrike Meinhof hat es genau so in ihrem offenen Brief in der Zeitschrift "konkret" geschrieben. Nachzulesen in Stefan Austs Buch "Der Baader Meinhof Komplex". Zitat aus dem Buch: "Der Sommer in Iran ist sehr heiß".] Korrigieren
Zu Beginn des Films bei den Prügelszenen zur Ankunft des Schahs ist ein Kameramann mitsamt seiner Technik mitten unter der Menge deutlich sichtbar. Wenige Augenblicke später erfolgt der Umschnitt auf das Bild seiner Kamera. [Anmerkung/Korrektur: Kein Fehler, sondern ein Stilmittel: Dieser Kameramann gehörte zur damaligen Presse, der Umschnitt auf seine Kamera diente der Darstellung aus ebendieser damaligen Sicht. Steht im Drehbuch, das mir vorliegt.] Korrigieren