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Boot, Das (1981) - Filmfehler

(Boat, The)


Regie:
Wolfgang Petersen.
Schauspieler:
Jürgen Prochnow, Herbert Grönemeyer, Klaus Wennemann, Martin Semmelrogge.

Bewertungspunkte: 133  |  Filmminute: 152
Nachdem U96 von der Weser mit frischem Obst versorgt wurde, hängen Bananen an Haken im Boot herum. Beim Durchqueren der Straße von Gibraltar muß U96 abtauchen. Alle stehen schräg, um nicht umzufallen, nur die Bananen hängen ungerührt von der Decke, ohne schwankende Schräglage.
Gesehen von: Drohne13

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Bewertungspunkte: 128  |  Filmminute: 156
In der Szene, als das Boot auf 280 m gesunken ist, erkennt man in der linken unteren Ecke (unter dem Arm eines Besatzungsmitgliedes neben dem Kapitän, der sich an ein Rohr lehnt) das Gesicht einer blonden Frau (bei 2:36:04 Directors Cut). Hier handelt es sich um eine Dame der Requisite, die zufällig ins Bild gekommen ist. [Anmerkung: Wolfgang Petersen weist im Audiokommentar der DVD sogar auf diese Frau hin. Sie ist definitiv da!]
Gesehen von: (unbekannt)

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Bewertungspunkte: 112  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
Im Film wird gesagt, dass der FC Schalke 04 ein Spiel mit 5:0 verloren hätte und keine Chance mehr auf den damaligen Tschammerpokal (heute DFB-Pokal) hätte. Schalke stand 1941 dem Dresdner SC im Finale um den Tschammerpokal gegenüber und vorlor lediglich dieses Spiel mit 2:1. Hätten sie früher schon ein Spiel mit 5:0 verloren, wären sie durch das KO-System nicht bis ins Endspiel gekommen. Auch in den Spielen um die Deutsche Meisterschaft in der Saison 39/40, 40/41 und 41/42 hat Schalke kein Spiel mit 5:0 verloren.
Gesehen von: Hingucker

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Bewertungspunkte: 105  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
Bei mehreren Szenen, in der der Kartenraum mit dem Aufstieg zur Brücke zu sehen ist und sich gerade Leute auf der Brücke befinden, "fallen" die Wasserschwälle von oben immer parallel zur Aufstiegsleiter nach unten - auch wenn die Kamera gerade eine starke Schieflage das Bootes vortäuscht.
Gesehen von: Torsten

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Bewertungspunkte: 104  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
Die Handlung spielt von Oktober bis Dezember 1941. Die Enigma, die benutzt wird, hat 4 Walzen. Die gab es aber erst ab Februar 1942; 1941 hatte die Enigma noch 3 Walzen.
Gesehen von: Egon

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Bewertungspunkte: 102  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
Der Kaleu verkündet der Mannschaft, dass man auf einen Konvoi zuhalte, welcher bereits von U-32 belauert wird. Der Film spielt 1941, doch U-32 wurde bereits 1940 versenkt. [Anmerkung: Dieser Fehler ist beim Schreiben des Drehbuches entstanden, da die Nachkriegsgeneration mit dem Orginalbericht von Buchheim "UR = Versorgungsuboot Kpt. Berthold" anfangen könnte. So wurde aus UR U32.]
Gesehen von: Chris K.

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Bewertungspunkte: 101  |  Filmminute: 22
Als Lt. Werner am Anfang des Filmes zum zweiten Mal auf Brücke will, schreit der zweite Lieutenant "Alarm!". Man kann in dem Moment den Himmel sehen, der klar blau ist. Als man in der nächsten Kamera-Einstellung sieht, wie das U-Boot taucht, ist der Himmel total bedeckt.
Gesehen von: Guckloch

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Bewertungspunkte: 99  |  Filmminute: 64
Nach dem Angriff auf den Konvoi, bei dem U 96 zwei Schiffe versenkt hat, wird es von einem Zerstörer verfolgt. Kriechbaum schreibt an eine Tafel, dass gerade die 23. Wasserbombe explodiert ist. Ein paar Szenen später sieht man aber, dass laut der Tafel erst 22 Bomben explodiert sind.
Gesehen von: Felix

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Bewertungspunkte: 94  |  Filmminute: 22
Bei Auslaufen des Bootes aus dem Hafen (Director's Cut, Min. 22) schwenkt die Kamera nach oben (am Kran). Kurz sieht man in der linken unteren Ecke des Bildes, dass das schiefergedeckte Haus, aus dem Matrosen winken, abrupt aufhört. Eindeutig ist dort die Kulisse zu Ende, der Kameramann korrigiert daraufhin die Einstellung. [Anmerkung: Im Director's Cut steigt man erst später in die Szene ein, als die Kamera einen anderen Blickwinkel hat. Nur in der TV-Version kann man das sehen.]
Gesehen von: gnash

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Bewertungspunkte: 92  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
Das Absinken in der Straße von Gibraltar wird im Film mit dem klemmenden Tiefenruder erklärt. Das Boot sinkt in der Realität aber durch die Aufnahme von Seewasser in die Tauchtanks ("Entlüften"). Steigt das Boot nicht durch das Anblasen (Seewasser wird durch Pressluft verdrängt), ist es verloren. Der Kommandant sagt richtig: "Das Boot muss leichter werden, LI!". Aber: Wodurch ist es zu schwer geworden? Das Wasser tritt doch erst ein, als das Boot schon am Grund liegt! Im Buch wird das Boot bereits schon durch den Luftangriff leck und nimmt dort zuviel Wasser auf, wodurch es zu schwer wird, ein Anblasen hilft in diesem Falle nicht! [Anmerkung: Militärische U-Boote tauchen meist mit Wirkung der Tiefenruder und des Vortriebes. Die Tauchtanks dienen mehr zum ausgleichen und auspendeln, werden aber notwendigerweise mitgeflutet. Das Tauchen nur mit den Tauchtanks dauert wesentlich länger, ist aber energiesparender, weswegen man es meist bei zivilen Tiefseebooten sieht. Unter Wasser verwenden militärische U-Boote lediglich die Tiefenruder, um das Aufsteigen von Blasen an ihrer Position zu vermeiden. Dieser Vorgang lässt sich auch in Lothar-Günther Buchheims Filmvorlage nachschlagen.] [Anmerkung/Korrektur: Leider ist der Sachverhalt nicht ganz richtig. Beim Alarmtauchen vor Gibraltar fuhr das Boot mit Höchstgeschwindigkeit Überwasser. Was ca. 17-18kn entspricht. Bei einer Masse von knapp 800 Tonnen hat so ein Boot eine enorme kinetische Energie. Dieser Umstand plus das Fluten der Tauchzellen führt bei verklemmten Tiefenrudern zu einer enormen Sinkgeschwindigkeit. Desweiteren erfogt die Änderung der Drehrichtung der Propeller (...Maschinen Voll Kraft zurück...) mit einer nicht unerheblichen Zeitverzögerung (Elektrik der 1930er Jahre + Massenträgheit). Auch bringen starre Propeller nur ca. 1/3 der Schubkraft im "Rückwärtsgang". Nun zu den Tauchzellen (vereinfachte Erläuterung), beim Alarmtauchen werden diese an 2 Stellen geöffnet, zum einen damit die Luft entweichen kann, zum anderen dass Wasser einströmen kann. Als die Notlage klar wurde, wurde die Entlüftungen geschlossen, was aber nicht bedeutet, dass kein Wasser mehr nachströmt. Luft ist komprimierbar, Wasser nicht. Diese Wassermenge, die in den Tauchzellen war plus die kinetische Energie von ca. 800 Tonnen machten es unmöglich das Boot abzufangen. Auch der Passus "Unter Wasser verwenden militärische U-Boote lediglich die Tiefenruder, um das Aufsteigen...." ist nicht vollständig richtig. Selbst bei modernsten Ubooten wie der 212A oder Virgina Klasse muss Ballast reduziert werden um aus größerer Tiefe (z.B. 100m) wieder aufzutauchen oder auf Periskoptiefe zu gehen. Ein Uboot kann man mit einem Zeppelin vergleichen, auch dieser muss Ballast ablassen um Aufsteigen zu können. Motoren und Höhenruder alleine reichen nicht.]
Gesehen von: Indigo

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Bewertungspunkte: 91  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
Nach dem Fangschuss auf den brennenden Tanker und nachdem der Alte halbe Fahrt zurück befiehlt, ist in der Einstellung mit dem Modell im Vordergrund und dem explodierenden Tanker im Hintergrund die Bordkanone "abmontiert" bzw. nicht zu mehr vorhanden. Später im Film ist sie jedoch weiterhin da, also kann sie nicht beim Wasserbombenangriff verloren gegangen sein. [Anmerkung: Wahrscheinlich wurde die Szene mit dem Versenken das Tankers später gedreht. Das Bordgeschütz wird während des Fliegerangriffs in der Straße von Gibraltar zerstört.]
Gesehen von: kalle

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Bewertungspunkte: 84  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
Während der Feindfahrt wird im Boot eine Schallplatte mit dem Titel "it's a long way to tipperary" aufgelegt. Die im Film gespielte Version wird vom Chor der Roten Armee gesungen. Diese Platte gab es damals aber noch nicht, sie wurde erst einige Jahre nach dem Krieg aufgenommen.
Gesehen von: fuchs

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Bewertungspunkte: 76  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
Als das Boot nach der Reparatur aus 280 Meter auftaucht, steigt es bei ruhiger See aus dem Wasser auf. Nachdem kurz darauf die Maschinen angeworfen wurden, fährt das Boot aber durch einen Sturm mit ziemlich hohen Wellen.
Gesehen von: Alex

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Info: In der Szene, in der dem Kommandantem Funksprüche vorgelesen werden, wird ein U-Boot genannt, welches im Krieg aber nicht zum Einsatz kam(U112). Der Kommandant, der angeblich das Kommando auf diesem Boot haben soll, hat nur an Bord eines anderen Bootes gedient (U231). [Anmerkung: Sämtliche Bezeichnungen von U-Boot-Namen (Nummern), Kommandanten, Planquadrats-Bezeichnungen etc. sind im Film grundsätzliche fiktiv, mit Ausnahme der zum Zweck der geschichtlichen Einordnung fallenden Namen am Anfang des Filmes: Damalige U-Boot-Helden wie Schepke, Prien und Kretschmer. Für Lothar-Günther Buchheim war "Das Boot" ja "die Summe aller Erfahrungen", die er an Bord von U-Booten machte. Deswegen können kaum Vergleiche zur echten U96 und ihrer Geschichte, auch nicht bei Kommandantennamen und anderen Booten, gezogen werden.]
Gesehen von: (unbekannt)
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Als das Boot in den Hafen einfährt erkennt man in der Mitte des U-Bootes eine Schweißnaht (wenn man genau hinschaut). Das liegt daran, dass der Filmcrew das U-Boot-Modell nachts beim Dreh in der Mitte durchgebrochen ist und sie die Szene noch nicht abgedreht hatten, so dass sie das Modell kurzfristig reparieren mussten! [Quelle: Bavaria Filmstudios]
Gesehen von: Wolverine
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Am Ende des Films tragen die Sanitäter, die den Verletzten vom Boot abtransportieren, weiße Uniformen mit einem roten Kreuz auf dem Helm. Solche Uniformen gab es nicht. Deswegen gab es auch einigen Ärger zwischen dem Regisseur und dem Autor des Romans, auf dessen Erlebnisse der Roman und der Film basieren.
Gesehen von: Janichsan
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Nur zur Info: Das Filmboot besitzt keine Positionslaternen am Turm. Die 2cm Kanone auf dem "Wintergarten" besitzt eine falsche Lafette. Die auf den U-Boot-Türmen war niedriger, sodass ein U-Boot-Netz sich daran nicht verfangen konnte. Die Isolatoren für die Funkantennen hinten am Heck befinden sich hinter den Stützen, sodass der Strom quasi aufs Oberdeck abgeleitet wird. Bei den Originalbooten befanden sich dies Isolatoren vor den Stützen. Ferner sind die Befestigungen für die Abspannung der Antennen am Turm zu schwach, bzw. haben nicht die richtige Form. Am Heck fehlt ein Führungsauge für die Festmacherleinen. Bei dem Boot, welches U-96 im Atlantik trifft, kann man in einer Szene eine Befestigungsöse am Bug erkennen. Diese war wohl zum Schleppen oder zum Befestigen des Modells gedacht.
Gesehen von: Claas Stöckmeyer
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Im Film gibt es einen Darsteller, der die Hälfte des Filmes verletzt im U-Boot liegt. Seine Verletzung war nicht geplant: Bei den Sturmszenen auf dem Turm hat man das Wasser über eine Rutsche hinabrauschen lassen. Jan Fedder hat zu spät reagiert und sich nicht hinter das Schanzkleid des künstlichen Turms geduckt, so daß ihn der Wasserschwall mit voller Wucht traf und ihn nach hinten in den Wintergarten schleuderte, wo er sich die Rippen brach. Er wurde ins Krankenhaus Neu-Harlaching gebracht. Da er aber schon in vielen Szenen zu sehen war, lösten die Macher das Problem eben so.
Gesehen von: Idgie
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Die Schauspieler mussten sich vertraglich verpflichten, vor den Dreharbeiten 1/2 Jahr nicht in die Sonne zu gehen, damit sie nicht künstlich blass geschminkt werden mussten - und das im Sommer.
Gesehen von: Idgie
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Kein Fehler, eher ein Beweis für perfekte Arbeit: Am Anfang des Filmes, als sich der Kapitän mit seinem Gefolge zum Boot aufmacht, geht er in den Bunkeranlagen an vier bis fünf U-Booten vorbei. Letztendlich handelt es sich immer um dasselbe U-Boot. Die Schnitte wurden so clever gemacht, dass man das Gefühl hat, es handelt sich um eine riesige Anlage voller U-Boote, doch stand der Filmcrew nur ein einziger Nachbau zur Verfügung, da es weltweit nur noch dieses VII-C-Boot gibt. [Anmerkung: In Laboe steht das einzige noch vorhandene VIIer-Boot.]
Gesehen von: Phil.i.p.
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Nur zur Info: Otto Sander (Thomsen) war bei seinem Kurzauftritt zu Beginn des Films wirklich angetrunken. Das herumtorkeln ist also nicht gespielt. (Quelle: Audiokommentar des Regisseurs.)
Gesehen von: Sunderland
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Jan Fedder, der in "Das Boot" den Bootsmannsmaaten "Pilgrim" spielte, äußerte in der Talkshow "Beckmann", dass die wirkliche Person, die er im Film spielte, kurz nach dem Erscheinen von Buchheims Buch aus Scham den Freitod gewählt habe.
Gesehen von: firefighter
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Info: Viele Außenszenen, bei denen man das Boot durch ruhige See fahren sieht, wurden vor Helgoland aufgenommen. Bei dem "Boot" handelt es sich um ein etwa fünf Meter großes, ferngesteuertes Modell. Petersen hasste diese Szenen, da sich immer wieder Möwen auf dem Modell nieder ließen und somit die Einstellung versauten. [Anmerkung: Vor Helgoland wurde ausschließlich das 11m-Modell (nur für Überwasser) benutzt, welches übrigens nicht per Funk, sondern manuell von Ludwig Huppmann gesteuert wurde, der in diesen Modell drin lag. Die Geschichte mit den Möven ist mir nicht bekannt.]
Gesehen von: Ameise
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Bei dem "Alten" handelt es sich - historisch gesehen um Heinrich Lehmann- Willenbrock der U96 in der fraglichen Zeit kommandierte.
Gesehen von: Gonzo
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Nur als Info: Das U-Bootmodell für den Film kam später in "Jäger des verlorenen Schatzes" wieder zum Einsatz. Auf ihm wird die Lade transportiert. [Anmerkung/Korrektur: Das besagte 67m-Modell wurde vor den "Das Boot"-Dreharbeiten für "Jäger des verlorenen Schatzes" verwendet. In der Nacht vom 22. auf den 23. Oktober 1980 brach es in einem Sturm auseinander. Petersen und seine Crew hatten gerade mal zwei Tage damit gedreht.]
Gesehen von: ich
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Nur zur Info: Am Anfang des Films wird in der französischen Bar unter anderem das Ritterkreuz des Kommandanten Thomsen gefeiert. Er erhielt dieses jedoch erst im Januar 1945. [Anmerkung: Im Film und im Roman handelt es sich um den fiktiven Kaleu Phillip Thomsen. Der reale Kaleu hieß Rolf Thomsen und erhielt den Orden 1945.]
Gesehen von: Abrandy
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Am Anfang des Films wird Lt. Werner, als er die Arbeit im U-Boot dokumentiert, im Torpedoraum beim Fotos machen, ein Öllappen ins Gesicht geworfen. Diese Szene hat Buchheim furchtbar aufgeregt und er wollte sie aus dem Film haben, da ein Leutnant, wenn auch nur als "Gast" an Bort, ein Vorgesetzer ist. Buchheim sagte, wenn ihm das wirklich passiert wäre, hätte es Kriegsgericht für das Besatzungsmitglied bedeutet.
Gesehen von: ThomasN
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Zur Info: Während seines LSD-Rauschs wäre Martin Semmelrogge beinahe von aufgebrachten Franzosen verprügelt worden. Grund: Semmelrogge war mit einem anderen Schauspieler mit der U-Boot Uniform, die sie während des Drehs trugen, in eine französische Kneipe spaziert. Schauspiel-Kollege Jan Fedder rettete die Situation. Dieser habe Semmelrogge die Uniform runtergerissen.
Gesehen von: ThomasN
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Zusatzinfo: Als Leutnant Werner im Maschinenraum Fotos bei der Torpedo Wartung macht, wirft ihn ein Besatzungsmitglied einen öligen Lappen ins Gesicht. Das wäre nie in der Reaität passiert, so ein Verhalten gegenüber einem Offizier hätte zu einem Kriegsgerichtsverfahren geführt. Lothar Günther Buchheim bemängelte das auch vor Ort und schrieb da drüber in seinem Buch über den Film.
Gesehen von: Christian L
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Zusatzinfo: Als der erste Wachoffizier seine Schreibmaschine um eine Zeile weiter schiebt, sind weder ein Klicken noch andere Geräusche der Schreibmaschine zu hören. Dies unterstreicht, dass der Film wegen der Geräusche der sich bewegenden U-Boot-Innenkulisse komplett nachvertont werden musste. [Anmerkung/Korrektur: Der Grund für die Nachsynchro war hauptsächlich bedingt durch die Kamera von Jost Vacano, welche mit Kreiselstabilisatoren ausgestattet war und klackernde Geräuche verursachte.]
Gesehen von: Jerry M.
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Als das Boot den Bunker verlässt, benutzt es seinen Dieselantrieb. Üblicherweise verließen die Boote die Bunker und die Häfen mit den E-Maschinen. Der Grund waren mögliche Minen, die auf stärkere Vibrationen reagierten und u.a. durch Saboteure in den Hafenbecken gelegt wurden.
Gesehen von: Arne d.T.
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Man sieht in den Unterwasser Aufnahmen die Wasserbomben sehr nahe am U-Boot explodieren. Der "tödliche Bereich" ist aber schon (je nach Wassertiefe) innerhalb von 150 - 200 Meter. In der dargestellten Entfernung hätte ein U-Boot keinerlei Chance unbeschadet davon zu kommen, müsste eher total zerbersten! [Anmerkung/Korrektur: Das stimmt so nicht. Der wirklich tödliche Bereich liegt je nach Wassertiefe zwischen 8-30 Meter. Weiter entfernte Bomben rütteln kräftig und lassen sicher auch einige Manometer zerspringen, sind aber für den Druckkörper nicht gefährlich.] [Anmerkung/Korrektur: Wann die Wasserbomben tödlich werden, ist von der Wassertiefe abhängig. In 50 Meter Tiefe hält ein Druckkörper einer Wasserbombe(30m Entfernung) besser stand, als in 150 Meter Tiefe, da hier der Wasserdruck stärker dem Druckkörper zusammendrückt. Kommt dann noch eine Detonation dazu, hat der Druckkörper schon so viel Spannung, dass er reißt.] [Anmerkung/Korrektur: Eine Wabo hat in der Tiefe durch den Wasserdruck auch eine geringere Wirkung.] Korrigieren
Als sich die beiden deutsche U-Boote im Atlantik treffen, sagt der Alte: "Mensch Phillip..." Der angesprochene sollte aber Rolf Thomsen heißen. [Anmerkung/Korrektur: Die Rolle im Film heißt wirklich "Phillipp Thomsen" und hat mit dem realen U-Boot Kommandanten "Rolf Thomsen" nichts zu tun.] Korrigieren
In bestimmten Szenen wird im U-Boot auf Rotlicht umgeschaltet. Dies gab es zu dieser Zeit auf deutschen U-Booten nicht. [Anmerkung: Rotlicht gab es auf deutschen U-Booten erst ab 1944. Das schreibt Bucheim selbst in einem Buch zum Film. Buchheim hat diesen "Fehler" (obwohl er keine Detailfehler wollte!) für gut befunden, da das rote Licht die Anspannung und den Stress farbig sehr gut untermalten.] [Anmerkung/Korrektur: Falsch! Buchheim hat sich getäuscht. Selbst im Typ VII das in Laboe steht, gibt es schon Rotlich und das wurde schon vor 1944 vom Stapel gelassen. Sogar einige Typ II Boote hatten schon Rotlicht!] Korrigieren
Beim ersten Feindkontakt rennt Lt. Werner auf die Brücke, schnappt sich ein Fernglas und wird beim Rückstieg in das Boot total nass. Er hat einen dicken schweren Wollpullover an, der triefend nass ist. So ein Pulli trocknet erst nach mindestens einem Tag richtig, bei ihm ist er allerdings ein paar Filmminuten später und noch während des Zerstörerangriffs (der in Echtzeit gezeigt wird) wieder total trocken. [Anmerkung/Korrektur: Es ist nicht zu sehen, ob der Pulli von lt. Werner trocken ist.] Korrigieren
Dieser Fehler ist allgemein bekannt und wird auch vom Regisseur zugegeben: Als das Boot absackt und in "kritische Tiefen" vordringt, fliegen den Leuten die Nieten nur so um die Ohren, jedoch waren WK II U-Boote längst geschweißt und besassen somit keine Nieten! Es hat so aber mehr Effekt für die Zuschauer! [Korrektur: Das ist so nicht ganz korrekt: Zwar waren die U-Boote geschweißt, aber an bestimmten Stellen gab es immer noch Nieten, die auch durchaus aufgrund des hohen Wasserdrucks wegplatzen konnten, erst recht bei einer Wasserbombenverfolgung. Auch im Originalroman weist der Autor Lothar-Günther Buchheim darauf hin. "Wenn jetzt eine Niete wegplatzt, das weiß ich, kann die den Schädel durchhauen, wie ein Geschoß: der ungeheure Druck!" ( Piper-Verlag, 1973, Seite 374)] [Anmerkung/Korrektur: Die Boote vom Typ VIIC waren komplett geschweißt, das stimmt. Lediglich im Bereich der Maschinen, also weit weg von der Zentrale, waren sie genietet für den Fall eines Maschinentausches. Allerdings sagt der 2. WO. in der Szene... "Die Bolzen, sie platzen weg!"] Korrigieren
Grundsätzlich dringen immer gleich tonnenweise Wassermassen ins Boot ein. In Tiefen von über 90 Metern war aber häufig schon ein kleiner, dünner Strahl tödlich, da er ein Leck im Druckkörper bedeutet (hat auch Buchheim zugegeben). [Anmerkung/Korrektur: Da bleibt dann die Frage ob das Wasser tatsächlich durch den Druckkörper kommt oder einfach durch geplatzte Rohre und Ventile. Das erklärt auch warum der Wassereinbruch immer wieder gestoppt werden kann. Ein Leck im Druckkörper hätte die Mannschaft wohl nicht so einfach beheben können.] Korrigieren
Als der brennende Tanker versenkt werden soll, gibt der IWO die Entfernung mit 650 Metern an. In seinem Logbuck vermerkt der Kommandant jedoch 950 Meter. [Anmerkung/Korrektur: Korrektur: Das ist Absicht! Der zweite Wachoffizer sagt ihm, es seien noch Leute an Bord und keiner der Mannschaft versteht, warum ihnen nicht geholfen wird. Dieser Eintrag ist Selbstschutz, da der Alte, z.B bei einer Gefangennahme, sagen kann, dass man bei nacht aus 1km Entfernung keine Leute erkennen kann.] Korrigieren
Der Tiefenmesser ist falsch. Es gab keinen großen, zentralem Tiefenmesser an dieser Stelle in einem echten Typ VII C U-Boot. Außerdem: Das Boot hat eine Werftgarantie von 90 Metern - warum dann einen Tiefenmesser einbauen, der bis 260 Meter reicht? [Anmerkung/Korrektur: Den gab es schon. Ok, er ist im Film etwas groß ausgefallen, aber eigentlich kein Fehler. Die Tauchtiefe bis 260 m anzugeben, hat auch seine Richtigkeit, da die berechnete Tauchstabilität bei über 280 m liegt, nur als Puffer.] Korrigieren
Als Klaus Wennemann und Herbert Grönemeyer zusammen am Tisch sitzen und Fotos anschauen, gibt es zwei Kameraeinstellungen - beide von vorne und über Grönemeyers Schulter. In der einen Szene sind die Fotos in Grönemeyers Hand gleich groß, in der anderen haben sie unterschiedliche Formate. [Anmerkung/Korrektur: In der ersten Szene sind die großen Bilder vorne und die kleinen hinten. Dann schaut sich Grönemeyer das nächste Bild an und legt das große Bild ganz nach hinten. Jetzt verdeckt das große Bild natürlich das Kleine und es sieht so aus, als hätten die Bilder jetzt ein Format. Ist aber nicht so....] Korrigieren
Nachdem U96 zurückgekehrt ist und die Allierten einen Luftangriff fliegen, erkennt man, dass nur einmotorige Jagdflugzeuge (Tiefdecker, also Tragflächen tief unten am Rumpf befestigt) im Einsatz sind. Die darauf folgende Aufnahme einer auseinander fliegenden Gruppe von Kampfflugzeugen zeigt jedoch zweimotorige Flugzeuge (hier plötzlich Schulterdecker), bei denen es sich nicht um Jäger, sondern um Jagdbomber oder normale Bomber handelt. Da diese Aufnahme wirklich aus dem 2. Weltkrieg stammt, wurde einfach nicht aufgepasst, als die Szene in den Film geschnitten wurde. (Bei der Directors Cut-Version zu sehen: 03:11:50h) [Korrektur: Das stimmt zwar, aber es können ja auch verschiedene Flugzeugtypen am Angriff beteiligt sein.] [Anmerkung/Korrektur: Die Szene mit den auseinander fliegenden Bombern stammt aus dem Film - Die Luftschlacht um England - aus dem Jahr 1969 mit Michael Caine,Laurence Olivier usw. und zeigt Heinkel He 111 Bomber. ] Korrigieren
Bei dem JaBo-Angriff am Ende des Films sieht man, als die Besatzung im Bunker Schutz sucht, im Hintergund Sanitäter laufen. Man kann genau erkennen, dass sie nach links rennen und langsamer werden. 3 Sek. später sieht man sie wieder zurückrennen. Irgendwie muss man ja Statisten einsparen. [Anmerkung/Korrektur: In den U-Boot Bunkern konnte man von einer auf die andere Seite nur hinten am Ende des Wasserbeckens. Als Die Besatzungsmitglieder nach Sanitätern schreien, kommen diese den Weg zurückgelaufen. Hab den Film jetzt glaube über 10 mal gesehen, aber das fand ich bisher nie tragisch.] [Anmerkung/Korrektur: Das ist ein Fehler. Die Sanis rennen völlig ziel- und planlos einfach nur hin und her. Warum sind sie überhaupt erst nach links gelaufen? Wenn da jemand war der Hilfe brauchte, wieso laufen alle 3 sofort wieder zurück? Nur weil andere auch Hilfe brauchen?] [Anmerkung/Korrektur: Die Besatzungsmitglieder von U-96 haben die Sanis gerufen und um zu ihnen zu kommen, müssen die Sanis nach hinten laufen, da der Bunker vorne offen ist und nur hinten eine Verbindung zwischen den Kammern besteht.] Korrigieren
In der ersten Hälfte des 2.Weltkrieges besaßen VIIC Uboote vor dem Turm ein Deckgeschütz. Doch im Laufe des Films veschwindet das Deckgeschütz von U-96 wie durch Geisterhand. Gut sieht man das, wenn das Boot in der Straße von Gibraltar vom Meeresgrund auftaucht. Am Anfang des Filmes, als U-96 ausläuft, erkennt man eindeutig das Deckgeschütz, bloß hinterher ist es veschwunden. [Korrektur: Kein Fehler, nur unsauber dargestellt. Das Bordgeschütz wird von dem Jagdbomber bei Gibraltar "abgesprengt" - Einen Bombennahtreffer (Wasserfontäne) und einen Volltreffer auf dem Boot (Feuerball) kann man erkennen. Wenn die Bombe direkt auf dem Deck explodiert wäre, und nicht auf/bei dem Geschütz, hätte das Boot noch größeren Schaden genommen. Allerdings wäre es in der Tat realistischer, wenn man noch den Sockel oder andere Kanonenreste nach dem Angriff sehen könnte, statt einem glatten Deck.] Korrigieren
Nachdem U96 ausgelaufen ist und Richtung Atlantik fährt, gibt es in der langen Version des Filmes einen Fliegerangriff auf U96. Hier sind viele Fehler. Bei dem Flieger handelt es sich um eine Spitfire. Diese wurde nie im Atlantik zur Ubootabwehr eingesetzt. Dann wirft der Flieger 2 Sprengbomben, die genau neben dem Boot einschlagen. Zu guter letzt explodieren die Sprengbomben so nah am Rumpf, dass diese das Uboot zerstören würden. [Korrektur: Spitfires wurden zwar nicht zur aktiven U-Boot-Bekämpfung eingesetzt, wohl aber zur Luftraumüberwachung. So kann die Spitfire auch zufällig das Bott gesichtet und bekämpft haben. Zu den angeblich zerstörenden Sprengbomben kann man sagen: Einfach mal Glück gehabt!] [Zusatz: Im ganzen Film ist keine einzige Spitfire zu sehen. Die Spitfire hatte einen wassergekühlten Motor (schlanke Front), die Maschine im Film hat eindeutig einen Sternmotor. ] Korrigieren
Beim Auslaufen fährt U96 ganz alleine aus dem Hafen. Fakt ist aber, dass jedes Uboot bei der Ausfahrt einen sog. Sperrbrecher hinterherfuhr. Damit sollte verhindert werden, dass das Boot auf eine Seemine fährt. [Korrektur: Man sieht zwar den Sperrbrecher nicht, aber er ist sehr wohl vorneraus gefahren. In der TV-Version spricht Herbert Grönemeyer eine Art Hintergrundtext; die Gedanken des Leutnant Werner. (Auf der DVD-Version leider nicht). Dort sagt er kurz nach dem Auslaufen "die dunkle Rauchfahne des Sperrbrechers hat sich verzogen" (sinngemäß). Also ist der Sperrbrecher zumindest virtuell vorhanden.] [Anmerkung/Korrektur: Die Sperrbrecher beginnen bereits Stunden vor dem Auslaufen der Boote mit ihrer Arbeit, vorzugsweise in der Dunkelheit. Das Boot läuft am frühen Morgen aus und hielt sich aus Sicherheitsgründen selten in Sichtweite der Sperrbrecher auf.] Korrigieren
In der Szene, in der der Kaleu und seine Offiziere in Vigo an Bord des deutschen Schiffes "Weser" gehen, trägt nur der 1 WO seine Uniform, die ihn offensichtlich durch 2 schmale Streifen an der unteren Seite der Ärmel als Oberleutnant z. S. ausweist. Er wird aber trotzdem vom Kapitän der Weser als "Herr Kapitänleutnant" angesprochen. Dieser (also Jürgen Prochnow) trägt zwar keine Uniform, somit konnte der Kapitän der Weser nicht wissen, wer der Kommandant ist. Aber er hätte den 1 WO nie so anreden dürfen. Als Offizier (wenn auch nur eines Handels-Schiffes) muss er die Dienstgradabzeichen eines Oberleutnants von denen eines Kapitänleutnants (der hat 2 schmale und 1 dünnen Streifen am Ärmel) unterscheiden können. [Anmerkung/Korrektur: Die Aussage ist so weit korrekt. Es kam aber durchaus vor, dass Kommandanten auf der Feindfahrt befördert wurden und die nicht unbedingt den nötigen Garn dabei hatten, um das Jacket umzunähen. Daher würde ich es nicht als groben Fehler, sondern vielleicht als beabsichtigten Gag betrachten. Somit wird der "Operettenoffizier" weiter blossgestellt, was ja der Sinn dieser Szene ist.] Korrigieren
In der Szene als das stark beschädigte Boot auftaucht und seinen Verfolgern entkommt, verspricht der Kapitän seinen Männern eine Flasche Bier für jeden. Nachdem das Boot aufgetaucht und entkommen ist, trägt jeder der Männer eine Flasche Becks Pils in der Hand. Becks Pils wurde jedoch bis 1949 ausschließlich exportiert. Zitat www.wikipedia.org: 1949 - Becks wird erstmals im Inland verkauft. - Bis 1949 wurde Becks nur ins Ausland exportiert, danach begann erst der Absatz auf dem deutschen Markt. [Korrektur: Das Boot ist aber von einem französischen Hafen aus gestartet! Außerdem kann es auch durchaus sein, dass der Versorgungsoffizier die Flaschen "unter der Hand" besorgt hat, man darf nicht vergessen, dass die U-Boot-Fahrer eine Elitetruppe waren, die bevorzugt behandelt wurden.] [Anmerkung: Es gibt eine TV-Doku "U-Boot-Schlacht im Atlantik" (oder so ähnlich?), da ist in historischen Aufnahmen Dönitz zusammen mit U-Boot-Fahrern zu sehen, die Becks-Bier trinken. Außerdem: Schiffe gelten (zumindest steuerlich) als "Ausland" – daher auch die "Butterfahrten" mit zollfreiem Einkauf von Schnaps und Zigaretten, die es bis vor einiger Zeit gab. D.h. "auf deutschen Schiffen wurde Becks-Bier vor 1949 getrunken“ ist kein Widerspruch zu dem, was bei Wikipedia steht.] Korrigieren
In keiner der Szenen, wo die Enigma zum Einsatz kommt, drehen sich deren Walzen mit. Zumindest die erste Walze müsste sich bei jedem eingetippten Buchstaben mitdrehen. [Anmerkung/Korrektur: In der 33. Minute sieht man sehr wohl, wie sich die Walzen drehen!] Korrigieren
Im Film sinkt das Boot nach dem Luftangriff in der Straße von Gibraltar wegen der klemmenden Tiefenruder und der defekten Lenzpumpe auf Grund. Danach werden die Tauchtanks angeblasen und das Boot fällt weiter - nur warum ist es auf einmal schwerer geworden? Durch das Ausblasen der Tauchtanks muss das Boot steigen, wären diese durch den Angriff beschädigt oder zerstört worden, kann das Boot auch später nicht mehr auftauchen. Im Buch tritt der Wassereinbruch sofort nach dem Luftangriff ein und dadurch wird das Boot zu schwer! [Anmerkung/Korrektur: Das Boot sinkt sowohl durch das Wasser in den Untertriebszellen als auch durch die auf Anschlag nach unten gestellten Tiefenruder. Mit ihnen wird die Lage des Bootes unter Wasser beeinflusst. Wenn das vordere Tiefenruder auf "unten hart" steht und blockiert, ist es unmöglich wieder aufzutauchen. Ein Anblasen würde durch die Lage des Bootes unterwasser nichts bringen. Es würde sich auf den Kopf stellen und es wäre verloren. Außerdem sinkt das Boot im Film zu schnell und die Pressluft wird zu stark verdichtet und hat zuwenig Volumen, um das Wasser zu verdrängen. Damit ist diese Szene absolut realistisch!] Korrigieren
Am Anfang, wo Pilgrim vor das Auto des "Alten" läuft, wird so stark abgebremst, dass die Reifen quietschen. Das Auto fährt aber auf einer Schotterstraße, die Reifen dürften eigentlich nicht quietschen, sondern es müsste das Geräusch, wenn man auf Schotter bremst, zu hören sein. Beim "Sprengkommando" in der nächsten Szene hört man dann das richtige Geräusch der Reifen. [Anmerkung/Korrektur: Das quietschen kommt doch von der Bremse, nicht den Reifen.] Korrigieren
Als in der Schlussszene bei 03:11:42 eine Explosion rechts von einem VW Käfer erfolgt, liegt rechts unten ein "Toter", der beim Knall die Augen zukneift und Kopf und rechte Hand bewegt. [Anmerkung/Korrektur: Es kann auch ein Schwerverletzter oder Sterbender sein, der im Todeskampf zuckt.] Korrigieren
Kontinuitätsfehler: Das Boot legt in Vigo an einem dt. Handelsschiff an, um Proviant und Material einzuladen. Auf der Party sind die Bärte vom Alten, dem LI und Lt. Werner ungepflegt und relativ lang. Als die 3 dann aber nach draußen gehen, damit der Alte dem LI und Lt. Werner mitteilen kann, dass sie im Boot bleiben müssen, sind die Bärte allesamt sauber zurechtgestutzt und auch etwas kürzer. Beim LI und dem Alten erkennt man es am deutlichsten. Die Szenen wurden offenbar an ganz unterschiedlichen Tagen gedreht. [Anmerkung/Korrektur: Die gepflegten Bärte können auch dadurch entstanden sein, dass die Akteure sich an Bord der Weser pflegen konnten. Im Buch wird gesagt, dass alle aus der Mannschaft sogar baden können. Der Alte, der LI und Werner könnten sich zumindest die Bärte gestutzt haben.] Korrigieren
Nach dem Angriff des Zerstörers läuft ein Maschinist durch den Maschinenraum und kaut einen Kaugummi. Der Film spielt in 1941 und Kaugummi kam erst nach Kriegsende durch die Amerikaner nach Deutschland. [Korrektur: Bei Wikipedia kann man lesen, dass es aus Koblenz einen Bericht über Kaugummiesser 1921 gibt. Außerdem könnte der Maschinist den Kaugummi auch woanders besorgt haben, Das Boot ist ja auch in Westfrankreich stationiert. ] [Anmerkung/Korrektur: Man sieht doch nur, dass der Mann irgend etwas kaut. Viel wahrscheinlicher ist, dass es sich dabei um Kautabak (einen „Priem“) handelt.] Korrigieren
Lt. Werner (Herbert Grönemeyer) und der 1. WO und der 2. WO tragen die falschen Dienstgradabzeichen. Die Abzeichen, welche die Offz. tragen, sind die Dienstgradabzeichen eines Oberleutnant. [Anmerkung/Korrektur: Nein, das stimmt nicht. Zum einen sind der 1WO und 2WO Oberleutnant und damit passt der Rang und bei Leutnant Werner auf den Schulterklappen fehlt der Stern, für den Oberleutnant-Rang.] Korrigieren
Das Boot (Originaltitel: The Boat) ist ein Film aus dem Jahr 1981, der die Erlebnisse der Besatzung eines deutschen U-Boots, während des U-Boot-Kriegs im Zweiten Weltkrieg, schildert. Der Film „Das Boot“ entstand unter der Regie von Wolfgang Petersen.

Der Kommandant (Jürgen Prochnow) des U-Boots U 96, der von seinen Kameraden nur „Der Alte“ genannt wird, und seine Besatzung werden im Film „Das Boot“ von feindlichen Zerstörern angegriffen und gejagt. Schließlich gelingt es ihnen dann aber, auch feindliche Schiffe zu zerstören und schwere Unwetter zu überstehen. Bei dem Versuch, die Meerenge bei Gibraltar, die streng bewacht ist, zu durchkreuzen, wird U 96 dann allerdings von den feindlichen Schiffen unter Beschuss genommen, sodass sie manövrierunfähig auf den Grund des Meeres absinken. Ein Überlebenskampf in 280 Meter Tiefe beginnt, den die Besatzung um den Alten gewinnt, und das schwer beschädigte Boot in Richtung Heimathafen manövriert. Dort angekommen wird der U-Boot Hafen unter schweren Beschuss aus der Luft gesetzt, bei dem ein großer Teil der Besatzung stirbt und U 96 schwer getroffen im Meer versinkt. Leutnant Werner (Herbert Grönemeyer) beobachtet das Versinken von U 96 zusammen mit dem schwer verletzten Kommandanten, der bei diesem Anblick zusammenbricht und schließlich stirbt.

Insgesamt ist „Das Boot“ ein sehr gut gemachter, erfolgreicher Film, der viele Auszeichnungen und auch 6 Nominierungen für den Oscar erhalten hat. Trotzdem gibt es einige handwerkliche Mängel, Filmfehler und Patzer. So kann man beispielsweise in der Szene, als U 96 auf 280 Meter Tiefe gesunken ist, unter dem Arm eines Besatzungsmitglieds neben dem Kommandanten, der sich gerade an ein Rohr lehnt, das Gesicht einer blonden Frau, die zur Requisite gehört. Auf diesen Fehler weist der Regisseur Wolfgang Petersen sogar im Audio Kommentar der DVD hin.