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Django Unchained (2012) - Filmfehler

(Django Unchained)


Regie:
Quentin Tarantino.
Schauspieler:
Don Johnson, Leonardo DiCaprio, Samuel L. Jackson, Jamie Foxx, Christoph Waltz.

Bewertungspunkte: 89  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
Im Film, der 1858 spielt, wird mehrmals Dynamit verwendet. Dies wurde jedoch erst 1866 in Krümmel in Geesthacht bei Hamburg von dem schwedischen Chemiker Alfred Nobel erfunden.
Gesehen von: dieseher

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Bewertungspunkte: 89  |  Filmminute: 137
Bei der großen Schießerei im Haupthaus von Candyland, wo Django sich unter einem von ihm umgeworfenen Schrank versteckt, kann man eine Leiche sehen, die genau mittig in einem Durchgang liegt. Nachdem Django sich ergeben hat und durch den Durchgang geht, liegt die Leiche links an der Tür.
Gesehen von: toxitoy

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Bewertungspunkte: 87  |  Filmminute: 161
Das Feld direkt vor dem Eingang zum Candylandanwesen ist bei der Ankunft von Django und Dr. Schultz relativ niedrig bewachsen, während es in der Endszene innerhalb weniger Tage um mehr als einen Meter gewachsen ist.
Gesehen von: MoTo

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Bewertungspunkte: 82  |  Filmminute: 16
Ziemlich am Anfang des Filmes, als Django und Schultz in der Bar sitzen und Bier trinken, wechselt der Füllstand von Dr. Schultzes Glas mehrmals.
Gesehen von: dieseher

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Bewertungspunkte: 78  |  Filmminute: 68
Im Film wird mehrmals Bier aus Bügelverschlussflaschen mit Gummidichtungen getrunken oder eingeschenkt. Diese wurden jedoch erst 1875 erfunden.
Gesehen von: DrJolly

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Bewertungspunkte: 76  |  Filmminute: 62
Django spielt im Jahre 1859. In einer Szene steht in einem Herrenhaus als Zierde eine Replika der "Büste der Nofretete". Diese Büste wurde aber im Original erst am 06. Dezember 1912 bei Ausgrabungen entdeckt.
Gesehen von: Jürgen Simon

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Bewertungspunkte: 76  |  Filmminute: 13
In der Anfangsszene, in der Dr. Schultz im Wald mit seiner Zahnarztkutsche zum Sklavenfußmarsch stößt, ist die Feder des "Wackelzahns" auf dem Kutschendach chrom silbrig, ergo ladenneu. Das passt leider nicht in das Setting, zudem ist die Feder kurz darauf in der Stadt mit dem Saloon und Sheriff/Marshall tiefschwarz.
Gesehen von: Dee

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Bewertungspunkte: 74  |  Filmminute: 63
Das Dienstmädchen von Monsieur Candie, welches der Unterredung von Django, King Schultz und Candie beiwohnt, trägt offensichtlich schwarze Nylons, wenn nicht gar eine (Fein-)Strumpfhose. Die Beine sind einige Nuancen dunkler, als der restliche, sichtbare Teil ihrer Haut. Nylonstrümpfe wurden aber erst 1935 erfunden.
Gesehen von: teento

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Bewertungspunkte: 62  |  Filmminute: 146
In den Szenen, wo Django zur Mine transportiert werden soll und er die Wachen überredet auf das Kopfgeldangebot einzugehen, trägt einer der drei an der Schnur vom Cowboyhut eine Plastik-Weitenverstellung. Ein moderner Stopper, der an jeder Jacke zu finden ist.
Gesehen von: delavega

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Bewertungspunkte: 61  |  Filmminute: 139
In der Scheunen-Szene, in der Billy Crash gesagt bekommt, dass er Django nicht "beschneiden" soll, hatte er zuvor seine Jacke ausgezogen und an die Wand gegenüber gehängt. Als er die Scheune verlässt, hat er sie ganz plötzlich wieder an, ohne sie genommen oder angezogen zu haben.
Gesehen von: Agent Jay

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Bewertungspunkte: 59  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
In der Szene, in der Dr. Schultz das Pferd aus der Kutsche ausspannt, sind am Strangende Sicherheitsschäkel zu sehen. Diese gab es 1859 noch nicht.
Gesehen von: Ponykutscher

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Bewertungspunkte: 56  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
Die Pfeife, die Calvin Candie raucht, ist eine Churchwarden der Marke Peterson. Gut zu erkennen am Logo hinter dem Pfeifenkopf bzw. ganz vorne am Übergang Pfeifenkopf/Schaft. Die Firma Peterson wurde allerdings erst 1865 gegründet.
Gesehen von: clorko

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Bewertungspunkte: 55  |  Filmminute: 90
In der Szene, als Django und Dr. Schultz zusammen mit Calvin Candie auf dessen Anwesen ankommen, gibt es eine längere Unterredung zwischen Candie und seinem Hausdiener Stephen. Dabei zeigt die Kamera Candie abwechselnd von vorne oder von hinten. Dabei verändert sich die Position von seiner Pfeife: Mal hat er sie in seinem Mund und nach einem Schnitt ist sie wieder gesenkt.
Gesehen von: Profisucher

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Bewertungspunkte: 55  |  Filmminute: 131
Nachdem Dr. Schultz Candie erschossen hat, zoomt die Kamera schnell auf das Gesicht des schreienden Stephen. In dieser Aufnahme kann man sehen, dass Butch sein Gesicht in Richtung von Schultz gedreht hat. In der nächsten Szene schaut Butch wieder zu Django und dreht erst hier seinen Kopf zu Dr. Schultz.
Gesehen von: Profisucher

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Bewertungspunkte: 49  |  Filmminute: 83
Die belgischen Schäferhunde "Malinois", die den armen Sklaven D'Artagnan auf der Candieland-Plantage zerfleischen, sind falsch, da ein Hund diesen Typs das erste Mal um 1899 auftrat!
Gesehen von: Jimskno

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Bewertungspunkte: 48  |  Filmminute: 89
Bei einem Gespräch in der Kutsche vor dem Herrenhaus auf Candyland sitzt Calvin Candie mit geschlossenen Beinen in der Kutsche und unterhält sich mit seinem Hausdiener, der vor der Kutsche steht. Die Kameraposition wechselt plötzlich, während das Gespräch ununterbrochen fortgesetzt wird und aus der zweiten Perspektive sind Candies Beine plötzlich eng übereinander geschlagen. Nach wenigen Sekunden wechselt die Einstellung zurück, ohne das Zeit zwischen den Einstellungen vergeht, und die Beine sind wieder dicht nebeneinander.
Gesehen von: Enrico

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Bewertungspunkte: 44  |  Filmminute: 70
Gegen Ende der Szene in dem Club Cleopatra trinkt Monsieur Candy einen Cocktail aus einer Kokosnuss mit Trinkhalm. Der Trinkhalm wurde allerdings erst 1888 patentiert und daher rund 29 Jahre vorher vermutlich noch nicht verwendet.
Gesehen von: Serendipity

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Bewertungspunkte: 44  |  Filmminute: 157
In der Szene, in der Django auf Billy Crash schießt, verändert die Leiche eines weiteren Mannes, direkt neben Billy, ständig ihre Position. Das gleiche gilt auch für dessen braunen Hut, der von Szene zu Szene über den Teppich wandert.
Gesehen von: Profisucher

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Bewertungspunkte: 39  |  Filmminute: 14
Nachdem Schultz Django gekauft hat und sie durch die erste Stadt reiten, sieht man in der Szene, kurz bevor sie am Saloon ankommen, hinter ihnen Ziegen rennen. Beim nächsten Schnitt sind die Ziegen hinter ihnen verschwunden. [Anmerkung: Vor den beiden geht in der gleichen Szene ein Junge mit einigen Ziegen. Er hält in der einen Hand einen Stock, in der anderen führt der Junge eine Ziege. Beide haben nach einem Schnitt die Seiten gewechselt.]
Gesehen von: Michl

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Bewertungspunkte: 36  |  Filmminute: 160
In Minute 160 geht Django nach dem anzünden der Zündschnur aus dem rechten Flügel der Haustür. Dabei sieht man, dass der linke Flügel der Haustür den Anschlag außen hat, was es unmöglich macht, diesen Flügel zu öffnen ohne die rechte Seite vorher zu öffnen. Allerdings schickt Django die beiden Sklavinnen raus und diese verlassen das Haus über den linken Flügel der Haustür!
Gesehen von: Workerholik

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Bewertungspunkte: 35  |  Filmminute: 8
Als Dr. Schultz den beiden Speck-Brüder begegnet und die Befragung durchführt: Nach dem Erschießen von Bruder Rosco und einem kleinen Dialog mit dem anderen Bruder auf dem Boden ("Wenn Sie Ihr Gezetere auf ein Minimum beschränken könnten, ich würde jetzt gerne die Befragung des jungen Django fortführen"), zeigt die nächste Szene, wie Dr. Schultz zu den Sklaven läuft. Kurz vorm Wechsel zur nächsten Szene kann man erkennen, wie der erschossene Rosco noch einmal ausatmet und sein Bauch einzieht.
Gesehen von: Meduar

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Bewertungspunkte: 30  |  Filmminute: 54
Als Dr. Schultz und Django sich während des Winters als Kopfgelderjäger verdingen, überfallen sie eine Gruppe von Reitern, die allesamt getötet werden. Nach vollendeter "Arbeit" nimmt Dr. Schultz seinen Hut ab und die darauf liegende Patronenhülse fällt auf den Boden. Allerdings mit dem typisch-metallischen Klang. Was aber nicht möglich ist, da man vorher sehen kann, dass Dr. Schultz recht tief im Schnee steht. Also dürfte man eigentlich gar nichts hören!
Gesehen von: Vreid

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Bewertungspunkte: 29  |  Filmminute: 160
Am Ende zündet Django die Zündschnur an, verlässt das Haus und sieht zu wie das Haus explodiert, ohne sich vom Fleck zu bewegen. Nach der Explosion steht er noch immer am selben Fleck und um ihn herum lauter Trümmer des Hauses. Allerdings liegen auch direkt hinter ihm Trümmer, die da nur liegen könnten, wenn sie Django umgenietet hätten. Allerdings hat Django keinen Kratzer, dessen Ursprung die Explosion wäre.
Gesehen von: Alexander

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Bewertungspunkte: 13  |  Filmminute: 82
In der Szene, als Stephen einen Scheck der Bank von Mississippi ausfüllt, ist der Betrag von 6800 US-Dollar zu sehen. Als er dann in der Großaufnahme einen Stempel aufdrückt und die Kamera wieder auf den Scheck zoomt, ist ein Betrag von 6500 US-Dollar zu sehen.
Gesehen von: tom_pe7

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Bewertungspunkte: 6  |  Filmminute: 27
Nach Ankunft in Tennessee probiert Django einen Zylinder auf und hängt diesen später wieder schräg auf den Hutständer. Nach einem Umschnitt hängt der Zylinder exakt gerade.
Gesehen von: ploepp

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Nur zur Info: Beim Dinner in Candies Villa schlägt dieser in einer Szene hart auf den Tisch und beschuldigt Django und Schultz des Verrats. Man kann sehen, wie er an der Hand blutet (wenig später ist die Hand bandagiert). In dieser Szene hat sich Leonardo DiCaprio tatsächlich unbeabsichtigt verletzt und entsprechend geblutet. Die Szene wurde im fertigen Film behalten.
Gesehen von: Profisucher
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Als King Schultz den Zahn mit Dynamit füllt, pfeift er die Titelmelodie von Django.
Gesehen von: Elf Eye
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Nicht zwangsläufig ein Fehler, sondern meiner Meinung eher beabsichtigt, ist eine Szene gegen Ende des Films. In dieser Szene erschießt Django Lara Lee Candie (die Schwester von Calvin Candie) von oben rechts aus dem 1. Stock. Normalerweise müsste Lara Lee schräg nach hinten fallen (gegen Türrahmen oder Kommode). Lara Lee wird jedoch brutal nach hinten gerissen, was aus dem Schusswinkel physikalisch unmöglich ist.
Gesehen von: Jimmy Boy
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In der Szene, in der die maskierten Reiter sich versammeln, sieht man sie zuvor über einen Hügel reiten. Dort sieht man einen Reiter vom Pferd fallen. Dies war sicherlich nicht beabsichtigt.
Gesehen von: Matze171
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Nur zur Info, weil Stilmittel: Als Django und Schultz zusammen mit Candy zu Candyland reiten, trägt Django eine Sonnenbrille. Diese waren zur Zeit, als der Film spielt, noch nicht erfunden. Die erste "moderne" Sonnenbrille, die so ähnlich ausgesehen haben mag wie die Brille von Django, wurde von Sam Foster 1929 erfunden, Jahre nachdem der Film spielt.
Gesehen von: Sunking
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Zusatzinfo: Gegen Ende des Films hört man als Hintergrundmusik "They Call Me Trinity" von Franco Micalizzi. Allen Bud Spencer- und Terence Hill-Fans ist dieser Song als Titelmelodie des Klassikers "Die rechte und die linke Hand des Teufels" bestens bekannt.
Gesehen von: Paladin
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Gegen Ende vom Film redet Dr. Schultz doch von Alexandre Dumas (Die Drei Musketiere) in der Vergangenheitsform, sodass man den Eindruck hat, das Dumas schon tot ist. Er sagt doch: "Dumas war schwarz". Der Film spielt 1858 und Dumas ist erst 1870 gestorben. [Anmerkung/Korrektur: Ich war jetzt zum 2. Mal im Film und habe darauf geachtet. Schultz sagt "ist", nicht "war".] Korrigieren
In den ersten Sekunden des Films werden 6 Sklaven zwischen den beiden Pferden geführt. Als es dunkel wird, kurz bevor dann die Handlung beginnt, sind es nur noch 5. [Korrektur: Der nun fehlende 6. Mann wurde halt unterwegs "verloren" und keiner dachte daran, diesen Umstand dem Kinopublikum zu erklären.] Korrigieren
Als Django und Dr. Schultz die Kutsche von Mr. Candy einholen, ist unter der Kutsche eine schwarze Umhängetasche, die mitgeschliffen wird. Wenn die Kutsche nach ein paar Schnitten wieder zu sehen ist, ist sie weg. [Anmerkung/Korrektur: Ich sehe da nirgends eine schwarze Tasche unter der Kutsche!] Korrigieren
In mehreren Szenen, in denen sich Django an seine Zeit als Sklave erinnert, wird gezeigt, dass Brunhilde (seiner Frau) der Rücken ausgepeitscht wurde, wodurch sie am Rücken große Narben zurückbehalten hatte. Doch in der Szene, als Candys Männer die nackte Brunhilde aus dem Bunker befreien, sind in dieser Einstellung keine Narben an ihrem Rücken zu erkennen! [Anmerkung/Korrektur: Falsch! Alle Narben sind vorhanden.] Korrigieren
Im Film wird häufiger von Pistolen gesprochen, genau genommen handelt es sich aber bei den Faustfeuerwaffen um Revolver. [Anmerkung/Korrektur: Die Unterscheidung ist umstritten. Laut deutschem Patentamt sind das meines Wissens "revolverartige Pistolen". Zudem ist es möglich, dass man damals bei Revolvern auch von Pistolen sprach, bedenkt man deren gemeinsamen Sinn als Faustfeuerwaffe.] Korrigieren
Schultz erzählt im Film vom "Ring der Nibelungen" (unter anderem auch von "Siegfried"). Der Film spielt 1858 und "Siegfried" wurde aber erst im August 1876 uraufgeführt. [Anmerkung/Korrektur: Dr. Schultz spricht über die Sage, nicht über die Oper. Die Sage existiert schon seit Jahrhunderten.] Korrigieren
Ein weiterer Ausstattungsfehler: In diversen Szenen wird ein Winchester-Repetiergewehr verwendet. Zum Zeitpunkt des Filmes (1858/59) wurden praktisch nur Vorderlader verwendet, Repetiergewehre verbreiteten sich erst im Bürgerkrieg. Gewehr ist gut zu sehen bei Minute 20 (Marshall mit Hilfskräften). [Anmerkung/Korrektur: Nun ja, erfunden und patentiert waren Repetiergewehre auch 1859 bereits. Der niedrige Verbreitungsgrad zu dieser Zeit bedeutet somit nicht automatisch, dass keiner im Film eine solche Waffe haben kann. Möglich ist es durchaus, wenn auch unwahrscheinlich.] [Anmerkung/Korrektur: Nein, es sind keine Winchester Repetiergewehre, sondern genau genommen Henry Rifles, welche erst im Jahr 1862 ausgeliefert werden konnten (Wikipedia). Die besagten Winchester Gewehre sind erst 1866 im Umlauf gebracht wurden.] [Anmerkung/Korrektur: Die Unterhebelrepetierer im Film könnten auch sogenannte Hunt-Repetiergewehre sein. Diese wurden schon vor 1860 erfunden und hergestellt. Auch sogenannte Volcanic-Unterhebelrepetierer wurden vor 1860 erfunden und hergestellt. Walter Hunt erfand nämlich die dazugehörige Rocket Ball Munition die ihm 1848 patentiert wurde.] Korrigieren
Im Vorspann, wenn Django mit den anderen vier Sklaven mit nacktem Oberkörper durch die Hitze läuft, kann man sehr viele Narben auf Djangos Rücken sehen. Man sieht ihn zwar nur von hinten, aber er ist anhand der Frisur und der vorletzten Position in der Sklavenreihe ganz klar zu identifizieren. In der Szene, in der er die über seine Schultern hängende Decke abwirft, nachdem ihn Dr. Schultz gekauft hat, sind diese Narben jedoch alle verschwunden. [Anmerkung/Korrektur: Bei der Szene, wo er die Decke abwirft, sind eindeutig Narben zu sehen, zwar nicht ganz deutlich, aber dies ist der Dunkelheit der Nacht und der Hautfarbe des Akteurs zu verdanken. Man sieht allerdings eindeutig einen stark vernarbten Rücken.] Korrigieren
In der Szene, wo Django auf der Plantage den ersten der Brittle-Brüder entdeckt und sich zurückerinnert, wie seine Frau ausgepeitscht wird: Er redet in der Rückblende mit John und bei dem ersten Peitschenhieb sieht man seine Frau in Nahaufnahme und dabei sieht man, wie Django kniet. Erst in der nächsten Szene geht er in die Knie. [Anmerkung/Korrektur: Man sieht beim ersten Peitschenhieb aber auch, dass er wieder aufsteht!] Korrigieren
Candie sagt immer, dass Dr. Schultz aus Deutschland käme. 1859 gab es Deutschland noch nicht. Bis 1871 hieß es noch Deutscher Bund und dann bis 1949 Deutsches Reich. [Anmerkung/Korrektur: Das kann man nicht wirklich als Fehler sehen! Zum einen wird es für den (amerikanischen) Zuschauer verständlicher sein, nur von Deutschland zu sprechen. Zum zweiten gibt es diese verallgemeinernde Bezeichnung für die damaligen deutschen Gebiete schon deutlich länger.] Korrigieren
Django Unchained ist ein US-amerikanischer Western aus dem Jahr 2012. Regie führte Quentin Tarantino, die Schauspieler in den Hauptrollen sind Jamie Foxx als Django Freeman und Christoph Waltz als Dr. King Schultz. Django ist ein Sklave, der von seiner Frau Broomhilda von Shaft (Kerry Washington) getrennt wurde und auf der Suche nach ihr ist. Im Verlaufe des Filmes trifft Django den Düsseldorfer Zahnarzt Dr. King Schultz, der als Kopfgeldjäger arbeitet. Er befreit Django von der Sklaverei und vereinbart mit ihm, seine Frau Broomhilda zu suchen, sofern er mit ihm auf die Suche nach Verbrechern geht, auf die ein Kopfgeld ausgesetzt ist. Nach einiger Zeit erfahren die Beiden, dass Broomhilda an den Plantagenbesitzer Calvin Candie (Leonardo DiCaprio) verkauft wurde, also ziehen sie los, um die Frau aus der Sklaverei freizukaufen. Die rechte Hand von Calvin bemerkt den Plan von Dr. Schultz und Django jedoch und verhindert ihn. Im Verlauf sterben Calvin und Dr. Schultz, Django muss als Strafe in einer Mine bis zu seinem Tode arbeiten. Er kann jedoch die Wärter überzeugen, dass auf der Plantage ein hohes Kopfgeld zu erzielen sei. Daraufhin lassen die Wärter Django frei, er erschießt sie und reitet mit ihrem Dynamit zu der Plantage, die er im Anschluss mit dem Dynamit in die Luft sprengt. Am Ende des Filmes reitet Django dann mit seiner Broomhilda davon.

Insgesamt ist der Tarantino-Film sehr gut gemacht, hat jedoch auch einige handwerkliche Mängel, hauptsächlich historischer Natur. So wird beispielsweise Dynamit verwendet. Dies gab es in den Jahren 1858 – 1859, in denen der Film spielt, allerdings noch nicht. Dynamit wurde erst 1866 in Krümmel bei Hamburg von dem schwedischen Chemiker Alfred Nobel erfunden. Ebenso wird eine Replika der „Büste der Nofretete“ gezeigt, diese wurde jedoch erst am 6. Dezember 1912 bei Ausgrabungen in Tell el-Amarna entdeckt.