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Für ein paar Dollar mehr (1965) - Filmfehler

(For a Few Dollars More)


Regie:
Sergio Leone.
Schauspieler:
Clint Eastwood, Lee Van Cleef, Gian Maria Volonté.

Bewertungspunkte: 32  |  Filmminute: 9
Nachdem Kopfgeldjäger Mortimer den von ihm gesuchten Mörder Guy Callaway in einem Saloon- bzw. Hotelzimmer ausfindig gemacht hat, holt er einen zusammengerollten Steckbrief aus seiner Rocktasche und schiebt ihn vom Flur aus unter dem Türspalt durch. Obwohl sich auf der einen Seite der Tür das Papier noch sichtlich rollt, kommt es auf der anderen Seite wie gebügelt wieder zum Vorschein, und zur Verblüffung sind auch noch die beiden handschriftlichen Nullen hinter der Zahl "1000" verschwunden, die auf dem Steckbrief standen, als ihn Mortimer auf der Bahnstation von der Wand nahm und einsteckte.
Gesehen von: Manni4ever

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Bewertungspunkte: 32  |  Filmminute: 6
Nachdem Col. Mortimer zu Beginn des Films den Zug zum stehen gebracht hat, kommt der erboste Schaffner und will ihn zur Rede stellen. Mortimer positioniert sich daraufhin so vor dem Mann, dass sein Colt sichtbar wird. Nach einem Umschnitt steht er allerdings wieder wie vorher da und die Waffe ist nicht zu sehen.
Gesehen von: Profisucher

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Bewertungspunkte: 10  |  Filmminute: 76
Direkt vor dem Überfall auf die Bank in El Paso geht der Wächter in die Bank und innen durch zwei Stahlgitter in den Raum mit dem kleinen Geldschrank. Als er sich setzt, sieht man das Fenster des stark geschützten Raums. Es ist aber völlig unvergittert. Die Fenster, die man im Film von außen sieht, haben jedoch starke, dichte Gitter.
Gesehen von: Dieter

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Bewertungspunkte: 7  |  Filmminute: 10
Als Mortimer an die Zimmertür des gesuchten Guy Calloway klopft, schießt dieser vier Kugeln durch die geschlossene Tür und ergreift sofort darauf die Flucht über den Balkon, springt auf sein Pferd und reitet davon. Nachdem Mortimer das Pferd erschossen hat und auch Calloway mit einem Schuss in die Schulter verletzt hat, schießt Calloway sechsmal aus seinem Colt auf Mortimer, bevor dieser ihn mit einem Kopfschuss tötet. Dabei hatte Calloway in der Eile gar keine Zeit nachzuladen, er hätte also nur maximal zwei Kugeln in seinem sechsschüssigen Revolver gehabt.
Gesehen von: Malte

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Bei der Rückblende, in der man ein Pärchen auf dem Bett liegen sieht und ein Indio dazukommt, schießt dieser dem Mann mehrmals in die Brust (es soll zumindest so aussehen) und der fällt zu Boden. Beim Hinfallen dreht er sich und man kann ganz deutlich sehen, dass er am ganzen Körper keinen einzigen Einschuss hat und nicht mal einen einzigen Blutspritzer auf seinem weißen Hemd hat. Aber er ist trotzdem tot. [AnmerkungTeam: Aus heutiger Sicht sieht das sicherlich ungewöhnlich oder gar falsch aus. Aber damals war die Darstellung blutiger Einschüsse noch weit weniger verbreitet – auch im Italowestern. Das findet man so in unzähligen Filmen vor. Das lag an der Freigabe, aber vor allem an der schwierigen technischen Umsetzung. Daher nur zur Info.]
Gesehen von: Jahred
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Info: Der Bankdirektor im Film wird von Carlo Simi gespielt, seines Zeichen der verantwortliche Set- und Kostüm-Designer in vielen Filmen von Sergio Leone.
Gesehen von: Profisucher
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In der Szene, als der Mann ohne Namen den alten Mann in der Telegraphenzentrale fesselt, sagt er zu ihm: "...jetzt legen wir den Sicherheitsgurt an." Woher kannten sie im Wilden Westen Sicherheitsgurte, ich glaube nicht, dass sich so was am Sattel befand. [Anmerkung/Korrektur: Nur weil am Sattel kein Sicherheitsgurt war, heißt das doch nicht, dass sie im Wilden Westen Sicherheitsgurte nicht kannten. Schon 1000 Jahre vor der Entdeckung des wilden Westens haben sich z.B. Seeleute auf ihren Schiffen festgebunden, damit sie nicht über Bord gespült wurden.] Korrigieren
Bei ihrer ersten Begegnung schießen Monco und Colonel Mortimer gegenseitig auf ihre Hüte; der eine Hut wird Schuss für Schuss über die Straße geschoben, der andere Schuss für Schuss höher in die Luft befördert. Abgesehen davon, dass sich die Hüte bei Beschuss mit solch großkalibrigen Revolvern vermutlich keinen Millimeter bewegen würden (die Kugeln würde einfach die Hüte durchschlagen): in der Szene liegen die Hüte einträchtig nebeneinander - ohne Schmutz, ohne Beulen, ohne Einschusslöcher. [Ergänzung: Beim Schießen auf die Hüte jaulen und pfeifen die Querschläger, dass es eine helle Freude ist. Aber Querschläger entstehen, wenn Geschosse auf festen, harten Widerstand treffen, bestimmt nicht beim Auftreffen auf Filz- oder Leder-Hüte. Nach dem Durchschlagen bzw. Streifen der Hüte gehen die Kugeln entweder in den Straßensand oder in die Luft – auch dabei gibt es keine Querschläger.] [Anmerkung/Korrektur: Das sehe ich nicht als Fehler. Zum einen: Die heulenden Querschläger sind ein bekanntes Stilmittel - ebenso wie die Hüte, die sich durch bloße Schüsse bewegen. Col. Mortimers Hut wird quasi durch die Schüsse auf den Boden bewegt. Außerdem: Im Hut von Monco sind sehrwohl Einschusslöcher zu sehen. Später sieht man sogar drei geflickte Stellen.] Korrigieren