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Leben der Anderen, Das (2005) - Filmfehler

(Leben der Anderen, Das)


Regie:
Florian Henckel von Donnersmarck.
Schauspieler:
Sebastian Koch, Ulrich Mühe, Martina Gedeck.

Bewertungspunkte: 65  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
Wie es sich für einen Stasi-Hauptmann im Jahre 1984 gehört, fährt Hauptmann Wiesler im Film einen Pkw Wartburg 353. Die Rückleuchten stammen jedoch vom Modell 1.3, das erst ab Herbst 1988 produziert wurde. Wenngleich diese Detail des "Tunings" in der späten DDR recht beliebt war, war Mitte der Achtziger daran noch nicht zu denken.
Gesehen von: Gustav

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Bewertungspunkte: 58  |  Filmminute: 44
"Zeit für bittere Wahrheiten", sagt der Stasihauptmann und lockt den Regisseur ins Treppenhaus. Als seine Geliebte heimkommt, versteckt er sich im Dunkeln links neben der Tür und beobachtet, wie sie die Treppe hochläuft. In dieser Szene kann man deutlich den mit Licht hinterlegten, großen und flachen, neuzeitlichen Lichtschalter aus den Neunzigern sehen, der so garantiert nicht zu DDR-Zeiten in einem Treppenhaus installiert gewesen wäre.
Gesehen von: nick

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Bewertungspunkte: 55  |  Filmminute: 15
Kontinuitätsfehler: In dem Gespräch zwischen Minister Hempf und Georg Dreymann nach dem Theaterstück nimmt der Minister etwas zu essen in die Hand (Scheibe Brot/ Bullette) und beißt zweimal ab (nacheinander) und bei 15.44 min ist wieder nur ein Biss zu sehen.
Gesehen von: Claus

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Bewertungspunkte: 55  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
In einer Szene stehen der Stasihauptmann und Dreymann auf der Strasse vor einem Laternenpfahl. Hier kann man sehen, dass die Flugblätter, die am Pfahl befestigt waren, komplett entfernt wurden. Die Tesafilm- und Paketklebebandstreifen zur Befestigung sind aber alle noch deutlich zu erkennen. Diese Art der Infowiedergabe (gemeint sind angeklebte Flugblätter (das Team)), wie man sie in Berlin an vielen Laternen- oder anderen Pfählen sieht, aber auch aus anderen Städten kennt, ist aber zu DDR-Zeiten unüblich und im übrigen sowieso verboten gewesen.
Gesehen von: camus

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Bewertungspunkte: 52  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
Kontinuitätsfehler: Als Minister Hempf Oberstleutnant Grubitz vor dessen Büro zu einer Unterhaltung abholt, erwartet er ihn in seiner Volvo-Limousine. Man sieht, wie Grubitz sich dem Fahrzeug nähert, dann gibt es einen Schnitt: Es wird nur gezeigt, wie Grubitz die Tür öffnet und einsteigt. Allerdings ist der Türrahmen nicht - wie beim Volvo - verchromt und gerade, sondern gebogen und dunkel lackiert. Die Innenaufnahmen stammen also aus einem anderen Fahrzeug. Weiterer Beleg: In einer früheren Szene, in der der Minister und Frau Sieland im Fahrzeug Verkehr haben, wird ab und zu der Fahrer gezeigt. Der zu erkennende Tacho sieht aber nicht aus wie der eines 1980er-Jahre Volvo, sondern wie der eines heutigen Mercedes. [Anmerkung: Die Innenaufnahmen aus dem Auto sind offenbar in einer S-Klasse gemacht.] [Anmerkung: Die Innenaufnahmen aus dem Auto sind offenbar in einer S-Klasse gemacht worden.]
Gesehen von: Kallos-Man

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Bewertungspunkte: 50  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
Schnittfehler: Als Dreymann sich die Krawatte von der Nachbarin binden lässt, dreht er danach den Kragen runter. Die Kameraeinstellung ändert sich, der Kragen ist wieder oben und wird ein zweites Mal runtergedreht.
Gesehen von: tom tom tom

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Bewertungspunkte: 47  |  Filmminute: 124
Nachdem Dreyman Einblick in seine Stasiakten genommen hat und dann aus dem Auto heraus HGW XX/7 beobachtet, sind im Hintergrund Volkswagen und andere Autos zu sehen, die so sicher nicht kurz nach der Wende existiert haben. Und auch Dreyman selbst sitzt in einem ziemlich modernen Wagen.
Gesehen von: sebatan

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Bewertungspunkte: 46  |  Filmminute: 119
Kontinuitätsfehler: In einer Szene schreibt Wiesler mit seiner Schreibmaschine folgenden Text auf: "23:04 Uhr, 'Lazlo' und CMS packen die Geschenke aus. [Jetzt folgt ein Zeilenumbruch!] Danach vmtl. Geschlechtsverkehr." Als Dreyman später seine Stasi-Akten durchsieht, lautet das entsprechende Dokument folgendermaßen: "23.01 Uhr 'Lazlo' und CMS packen die Geschenke aus. [kein Zeilenumbruch!] Danach vmtl. Geschlechtsverkehr."
Gesehen von: Daniel

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Bewertungspunkte: 45  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
Schnittfehler: Hauptmann Wiesler geht ins Büro von Oberstleutnant Grubitz, um mit ihm zu sprechen. Während der Unterhaltung nimmt Grubitz einen Bericht, der auf der linken Seite auf einer Schachtel liegt, in die Hände und legt ihn nach dem Lesen auf den Tisch ab. Kurze Zeit später nimmt er den selben Bericht wieder von der Schachtel runter und öffnet diese.
Gesehen von: tom tomt tom

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Bewertungspunkte: 45  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
Im Programmheft zur ersten Theaterszene steht, dass Dreymann 1939 in Leipzig geboren wurde. Wenige Augenblicke späeter feiert er seinen 40. Geburtstag, obwohl er eigentlich schon seinen 45. feiern müsste.
Gesehen von: kasperle

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Bewertungspunkte: 44  |  Filmminute: 28
Kleidungsfehler: Wiesler sitzt bei sich zu Hause auf dem Sofa, die Prostituierte verschwindet im Nebenzimmer, man sieht Wiesler mit offener Hose sitzen, wie er versucht sie hochzuziehen. Die Prostituierte verabschiedet sich und man sieht Wiesler plötzlich mit zugeknöpfter Hose auf dem Sofa sitzen.
Gesehen von: Zero4Zero

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Bewertungspunkte: 42  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
Auf der Party bei Dreymann wird aus Bierflaschen getrunken, die erst 1992 in den Handel gekommen sind.
Gesehen von: T. Kohlschein

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Bewertungspunkte: 41  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
Grubitz steigt zum Minister in seinen Volvo, der hinten relativ rechteckige Türen hat. In der Großaufnahme beim Einsteigen ist aber zu erkennen, dass die offene Türe eher einer modernen Limousinenform entspricht und das Fenster zudem geteilt ist. Außerdem sitzt der Minister auf gleicher Höhe wie die Tür. In einem Volvo müsste er jedoch viel weiter hinten sitzen, da besagter Volvo zwei Rücksitze hat und die Türe bei den "vorderen" (nach hinten gerichteten) Rücksitzen ist.
Gesehen von: Ruben

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Bewertungspunkte: 40  |  Filmminute: 5
Im Hörsaal ist rechts neben der Tafel eine weiße Tür. Die Türklinke steht anfangs der Szene noch nach rechts, also normal. Nachdem Grubitz im Raum ist, steht die Türklinke dann nach unten.
Gesehen von: Adlerauge

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Bewertungspunkte: 38  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
Im Film kommt irgendwann die Totale auf den Strausberger Platz, der wie leergefegt scheint. Deutlich zu sehen sind allerding die schönen roten Radwege, die erst lang nach der Wende installiert wurden.
Gesehen von: Pink-Hunter

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Bewertungspunkte: 37  |  Filmminute: 124
Als Dreyman nach der Wende seine Stasi-Akte erhält und die erste Seite aufschlägt ("Übersichtsbogen zur operativen Personenkontrolle"), ist eine Tabelle mit u.a. Namen und PKZ (Personenkennziffer) zu sehen. Bei der PKZ in der DDR bestehen die ersten 6 Ziffern aus dem Geburtsdatum im Format TTMMJJ. Laut der PKZ wäre Dreyman am 23.04.1959 geboren worden, er feiert im Film aber seinen 40. Geburtstag.
Gesehen von: t-6

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Bewertungspunkte: 34  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
"Zeit für bittere Wahrheiten", sagt der Stasihauptmann und betätigt die Klingel. Dreymann steht auf und geht zur Tür, wobei er sein Hemd über der Hose trägt. Als er unten aus der Haustür schaut, hängt nur noch ein Hemdzipfel aus der Hose. Als er schließlich nach CMS in die Wohnung zurückkehrt, steckt das Hemd ordentlich in der Hose...
Gesehen von: A.Nonyma

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Bewertungspunkte: 34  |  Filmminute: 15
Hempf und Dreymann unterhalten sich über Jerzka. Nach dem Satz: " Sie sollten vorsichtiger sein in ihrer Wortwahl", trinkt er wieder und hat von vorn das Glas in der rechten Hand, Umschnitt von hinten - Glas in der linken Hand, von vorn gefilmt wieder in der Rechten. ( TimeCode 14:44.)
Gesehen von: Adlerauge

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Bewertungspunkte: 28  |  Filmminute: 5
Am Ende des Unterichts, die Schüler verlassen den Raum. Grubitz steht dabei links von Wiesler. Er fängt den Satz an: "Erinnerst du dich noch...", nach dem Umschnitt steht er auf einmal rechts von Wiesler am Tisch gelehnt und spricht den gleichen Satz weiter.
Gesehen von: Adlerauge

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Bewertungspunkte: 24  |  Filmminute: 3
Das Tonband in der Vorlesung läuft weiter während der Gefangene weint. Trotzdem muss Wiessler es nach seinem nächsten Satz plötzlich wieder einschalten.
Gesehen von: JerryM.

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Bewertungspunkte: 20  |  Filmminute: 125
In der letzten Szene geht Wiesler am Schaufenster der Buchhandlung mit Dreymanns Foto vorbei und aus dem Bild, über dem einen Arm Prospekte, mit der anderen zieht er seinen Wagen. Er kommt zurück ins Bild vor das Schaufenster, jetzt ohne Wagen, aber noch die Prospekte über dem Arm. Er geht zum Eingang und ist schon am Schaufenster vorbei, als der Schnitt in die Totale folgt. Plötzlich ist er wieder ein Stück zurück kurz vor dem Ende des Fensters, sein Wagen steht wie durch ein Wunder nun direkt vor dem Schaufenster und er hat keine Prospekte mehr über dem Arm. Auch im Buchladen erscheint er ohne Prospekte, die er eben noch hatte.
Gesehen von: Dieter

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Bewertungspunkte: 18  |  Filmminute: 110
Als Georg Dreyman in der Gedenkstätte der Normannenstraße seine Stasiakte einsieht und schließlich fragt: "Wer ist HGW XX/7"?, wird ihm eine Karteikarte mit der Person gezeigt. Dort ist der Wohnort Gerd Wieslers mit Leibnizring 12, 1058 Berlin angegeben. Die Postleitzahl stimmt für Ost-Berlin, eine Straße Leibnizring gibt es jedoch nicht. Lediglich in Potsdam existiert eine.
Gesehen von: Jakob

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Bewertungspunkte: 12  |  Filmminute: 103
Nachdem Minister Hempf und Dreyman im Foyer des Theaters nach der Wende zufällig aufeinandertreffen und Dreyman ihn fragt, warum er nie überwacht wurde, entgegnet Hempf ihm, dass er lückenlos bespitzelt wurde. Als Dreyman entgegnet, dass dies nicht sein könne, rät Hempf ihm "bei Gelegenheit" mal hinter die Lichtschalter zu schauen. Dies tut Dreyman kurz darauf und reißt komplett die Kabel aus den Wänden. Bei einigen Kabeln, z.B. im Badezimmer, ist zu sehen, dass sie verputzt und übertapeziert und nicht einfach in Hohlräume gesteckt wurden. Das kann nicht "in 20 Minuten" gemacht worden sein, als Hauptmann Wiesler und sein Team sogar die Zeit stoppten, während sie die Mikrofone und Kabel anbrachten. [Anmerkung: Die ganze Sache mit der Verwanzung von Dreymanns Wohnung ist so gar nicht möglich. Es werden nicht nur die Kabel hinter der Tapete in 20 Minuten verlegt, sondern das ganze Kabel wird auch noch an die Abhöranlage auf dem Dachboden in 20 Minuten angeschlossen. Dann wird auch noch die Hausklingel unten am Eingang mit manipuliert und so weiter. Das alles würde unbemerkt nicht einmal in Wochen oder Monaten möglich sein und wurde von der Stasi auch nie so hinbekommen.]
Gesehen von: Jakob

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Während der Vorbereitungen zur Party in der Wohnung läuft im Hintergrund das Lied "Versuch es doch mal mit Champagner" Die Szene dauert länger als das Lied; das Lied hört jedoch nicht auf zu spielen. Wer genau hinhört, hört die Tonschnitte, die das Lied verlängern.
Gesehen von: nick
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Zusatzinfo: Die Theaterszenen sollen - wie der ganze Film - in Ostberlin spielen, sind aber im Hebbeltheater gedreht worden. Dieses war (und ist) aber immer in Westberlin gewesen.
Gesehen von: A.W.
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Der Schriftsteller soll laut Film/Drehbuch in der Hufelandstr. in Berlin - Prenzlauer Berg wohnen. Dort sind aber keine Nachkriegsbauten vorhanden, wie in den Außenszenen für die Wohnung gezeigt wurden. ( Der Drehort war die Wedekindstr. in Berlin - Friedrichshain)
Gesehen von: A.W.
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Hintergrundinfo: Die Wohnung von Dreymann soll, wie schon angemerkt, in der Hufelandstrasse sein, ist aber die Wedekindstr. 25. Beim Eintreten ins Haus benutzen sie noch den Orginaleingangsbereich, wechseln dann aber im Treppenhaus auf ein Altbauhausimitat, mit vergleichsweise großen Raumhöhen, die so dort nicht sind. Der Dachstuhl ist auch nicht dem Haus entsprechend, weil viel zu hoch. Und die Hausnummer 25 ist eigentlich im Reallife der Aufgang mit der Nummer 21.
Gesehen von: Pink-Hunter
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Das Ministerium für Staatssicherheit verlegt in der Wohnung des Dichters/der Schauspielerin hunderte von Metern Kabel . Der Stasi standen aber schon Mitte der Siebziger drahtlose Wanzen zur Verfügung. Und wenn es schnell gehen musste (im Film sollen es knapp 20 min gewesen sein), wurden diese auch eingesetzt. [Anmerkung/Korrektur: Ausserdem ist es nicht möglich, innerhalb von 20 min hunderte Meter Kabel unsichtbar unter die vorhandene Tapete zu verlegen.]
Gesehen von: A.W.
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Zusatzinfo: Der West-Journalist hätte den kritischen Artikel nicht eigenhändig in einem Geheimfach seiner eigenen Aktentasche aus der DDR herausschmuggeln müssen. Die in der DDR nicht akkreditierten Westjournalisten konnten Texte/Artikel von Angehörigen ihrer Botschaft bzw. der Ständigen Vertretung bequem und garantiert sicher als Diplomatenpost in den Westen bringen lassen. Dem Risiko einer Kontrolle an der Grenze hätte sich kein Journalist aussetzen müssen.
Gesehen von: A.W.
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Der Spiegel-Journalist reist dem Drehbuch zufolge unter einem falschen Namen nach Ostberlin ein und hängt schließlich seine Stasibeschattung in Prenzlauer Berg ab. Unsinn: Alle Autos mit Westkennzeichen wurden in Zusammenarbeit der Volkspolizei, der NVA und rund einer Million IM des Ministeriums für Staatssicherheit genug beschattet. Und daß ein Bürger der Bundesrepublik mehrere Pässen mit verschiedenen Namen besitzt, ist unrealistisch; es sei denn, der Spiegel-Journalist war auch Mitarbeiter des BND und/oder Urkundenfälscher. [Team: Das ist sicher eine dramaturgische Schwächer, aber kein Filmfehler. Auch die Stasi konnte nicht jedes Westauto minutiös überwachen, die hatte ja noch mehr zu tun. Und ein Journalist, der incognito arbeiten möchte, hat sicher Möglichkeiten, unter falschen Namen einzureisen.]
Gesehen von: A.W.
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Sachl. Fehler: Am Ende des Films kauft der Ex-Stasi-Hauptmann ein Buch in einer Buchhandlung. Diese Szene soll etwa 1993 spielen. Auf dem Verkaufstresen ist aber ein moderner Computer zu sehen, wie es ihn 1993 noch nicht gab. [Korrektur: Zu sehen ist lediglich ein Röhrenmonitor, der, wenn man sein Design betrachtet, so sehr wohl 1993 existieren konnte.] Korrigieren
Der Onkel aus Westberlin soll über den Grenzübergang Heinrich-Heine-Str. ein- und ausgereist sein. Dieser Grenzübergang war aber nie für Westberliner zugänglich, hier durften nur Bürger der "eigentlichen" Bundesrepublik einreisen. [Korrektur: Auch als Westberliner konnte man, wenn man einen Zweitwohnsitz in den anderen Bundesländern hatte und somit einen grünen Reisepass, diesen Übergang benutzen.] Korrigieren
Es gibt viele Bartträger in dem Film zu sehen. Dies gab es beim MfS nicht, denn Rasieren war Vorschrift. [Anmerkung/Korrektur: Aber ganz sicher nur für die niedrigen Chargen. Ich habe persönlich im Berlin mehr als nur einen Bartträger vom MfS gesehen.] Korrigieren
Historischer Fehler: Hptm. Wiesler trug weiße Kragenpaspelierungen und Schulterstücke. Dies ist falsch, denn dies waren die Farben der NVA Mot.-Schützen. Die Farben des MfS waren Bordeauxrot. [Anmerkung/Korrektur: Das ist kein Fehler! Weiße Kragenpaspelierung stimmt. Nur die Schulterstücken waren Rot. Bordeaurot waren die vom Wachregiment Wachregiment Feliks E.Dzierzynski.] Korrigieren
In den ersten zehn Minuten ist eine Hausansicht zu sehen, vor der Tür steht ein sehr großer "Telekomkasten", den es in dieser Form in der DDR nicht gegeben hat. [Anmerkung/Korrektur: Der genannte Kasten befindet sich sehr weit im Hintergrund und ist nicht zweifelsfrei als DBP-Kabelverzweiger zu erkennen - es kann sich durchaus um einen Verteilerkasten handeln, wie er zu DDR-Zeiten eingesetzt wurde.] Korrigieren