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Mut zur Wahrheit (1996) - Filmfehler

(Courage Under Fire)


Regie:
Edward Zwick.
Schauspieler:
Denzel Washington, Meg Ryan, Lou Diamond Phillips, Michael Moriarty, Matt Damon, Scott Glenn.

Bewertungspunkte: 73  |  Filmminute: 49
Die Europakarte im Büro von Col. Serlings Vorgesetzen ist zu aktuell: Auf ihr gibt es die Tschechoslowakei nicht mehr (auf der Karte sieht man die Tschechei und die Slowakei). Die beiden Staaten wurden am 1. Januar 1993 gegründet. Der Golfkrieg war aber schon seit Frühjahr 1991 beendet.
Gesehen von: Cartouche

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Bewertungspunkte: 66  |  Filmminute: 44
Serling sitzt mit den Eltern von Waldon am Tisch. Der Vater hat seinen Arm senkrecht zur Tischkante, mit der Hand bei der Tasse. Dann kommt das kleine Mädchen rein und er bewegt seinen Arm, der jetzt parallell zur Tischkante vor ihm liegt. Es folgt ein Kamerawechsel und der Arm liegt wieder senkrecht wie zuvor. Noch ein Kamerawechsel und der Arm liegt erneut parallell zur Tischkante!
Gesehen von: EinFremder

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Bewertungspunkte: 62  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
Karen Walden hat geholfen, eine Black Hawk Besatzung zu retten. Bei Serlings Interview mit den Geretteten wird das auch gesagt, aber während der Rückblicke sieht man, dass die später Geretteten sich neben einem Huey befinden, und nicht neben einem Black Hawk, auch sonst befindet sich in der Umgebung kein Black Hawk, sondern nur der eine Huey.
Gesehen von: Cartouche

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Bewertungspunkte: 57  |  Filmminute: 103
Auf der Verleihungszeremonie hängt die Congressional Medal of Honour um den Hals von Waldens Tochter. In der nächsten Einstellung sieht sie zur Ehrenformation der Flugzeuge hinauf, und die Medaille ist weg.
Gesehen von: (unbekannt)

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Bewertungspunkte: 52  |  Filmminute: 98
Als am Ende des Film Col. Serling die Akte nimmt und hochhebt, hält er sie so, daß sein Handrücken nach unten zeigt. Als er die Akte zurück auf den Tisch legt, hat sich die Hand auf wundersame Weise gedreht, und er hält die Akte an einer Seite fest. [Anmerkung: stimmt, erst hält er sie an der langen Seite, als sie dann auf den Tisch geknallt wird an der kurzen Seite.]
Gesehen von: (unbekannt)

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Bewertungspunkte: 50  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
Klassischer Schusswaffen-Filmfehler: Als am Ende die "Wahrheit" über das Geschehen an der Absturzstelle zutage kommt, sieht man in der Rückblende, wie alle Soldaten zu den Rettungshubschraubern rennen, außer Karen Walden, die zurückbleibt und Feuerschutz gibt. Dabei feuert sie, ohne nachzuladen, deutlich öfter als das 30 Schuss fassende Magazin ihres M16-Sturmgewehrs es erlauben würde.
Gesehen von: c-f-o

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Bewertungspunkte: 49  |  Filmminute: 81
Monfreas und Serling sitzen im Auto, welches auf den Schienen steht. Im Hintergrund ist der heranfahrende Zug zu sehen. Zuerst ganz weit weg, dann näher dran. Dann ist er wieder weit weg, um schliesslich nochmal näherzurücken. Der Zug fährt also zwischendurch auch mal rückwärts!
Gesehen von: EinFremder

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Bewertungspunkte: 46  |  Filmminute: 27
Nachdem Karens Crew den irakischen Panzer zerstört hat (durch den in Brand geschossenen Benzinkanister), sieht man ihn wieder völlig intakt, als der Helikopter abstürzt.
Gesehen von: (unbekannt)

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Bewertungspunkte: 43  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
Als am Ende des Gesprächs in Hershbergs Büro Serling den Raum verläßt, nimmt er nicht seine Hefter und den Recorder an sich. Als wir ihn dann herausgehen sehen, trägt er sie aber bei sich. Er verläßt den Raum direkt, er hat also keine Zeit, die Hefter zwischendurch an sich zu nehmen.
Gesehen von: (unbekannt)

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Bewertungspunkte: 35  |  Filmminute: 82
Als Monfreas frontal in den Zug fährt, sieht man, wie sein Auto explodiert und zumindest die Front stark zusammengedrückt wird. Eine Szene später ist das Auto aber fast völlig intakt und der Zug schiebt es nur vor sich her, sogar die Radkappen sind noch dran! Und das Feuer wütet plötzlich nur noch im oberen Fahrzeugteil!
Gesehen von: EinFremder

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Serlings Panzer ist eigentlich ein Centurion, der nur zum M1A1 umgestylt wurde. Die Munition des M1A1 benutzt teilverbrennende Hülsen, d.h. dass ein Großteil der Geschosshülse durch die Explosion der Treibladung verbrannt wird. Nur eine kleine Kappe wird noch ausgeworfen, nicht die ganze Hülse wie im Film. Wenn sein Panzer ein M1 oder M1IP sein soll, der nichtbrennende Hülsen verwendet, würde er sicher nicht gegen T-55er antreten, da kein M1 oder M1IP einen T-55 lange beschäftigen würde. [Anmerkung/Korrektur: Dieser Fehler ist kein Fehler, sondern eine Filmzusatzinfo. Es wurden umgebaute Centurion-Kampfpanzer verwendet, weil die Filmcrew scheinbar keinen Zugriff auf echte M1 Abrams hatte. Der letzte Satz ergibt zudem keinen Sinn. Die 105-mm-Kanone des Ur-M1 und des M1IP hätte keine Probleme damit, die Panzerung eines T-55 auf alle zu erwartenden Kampfentfernungen zu durchschlagen. Erwähnenswert ist eher die Tatsache, dass in dieser Anfangsszene von T-54 geredet wird, die gezeigten irakischen Panzer jedoch durchgehend T-72 sind. Doch auch dies ist nicht zwangsläufig ein Fehler: Die irakische Armee setzte 1991 tatsächlich beide Fahrzeugtypen ein, daher kann sich die US-Besatzung ja auch einfach geirrt haben und die T-72 fälschlicherweise als T-54 identifiziert haben.]
Gesehen von: (unbekannt)
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Zur Zeit des Golfkriegs waren die Huey-Helikopter bereits fast komplett durch Black Hawks ersetzt worden (Hueys haben zwei Rotorblätter und Kufen, Black Hawks vier Blätter und Räder). Sie wären höchstens noch zur Versorgung genutzt worden. Aus keinem Grund wären sie über Kampfgebiet geflogen oder zum Transport von Soldaten eingesetzt worden. [Anmerkung/Korrektur: Das is so nicht ganz richtig, denn auch heute noch benutzt die amerikanische Armee, gerade auch die Marines, den alten Heuy (siehe hierzu Bosnien-Krise!).] Korrigieren
Die Einstellung von den feuernden MLRS (Mehrfach-Raketenwerfer) ist geradezu lächerlich. Wenn MRLS feuern, ähnelt der Start der Raketen dem des Space Shuttles. Im Film wirkt es mehr wie der Funkenflug einer Silvesterrakete. [Anmerkung/Korrektur: Könnten auch einfach Leuchtraketen zur "Gefechtsfeldbeleuchtung" sein, die nicht sehr weit, fliegen müssen, daher wahrscheinlich kleiner sind und nicht so viel Schub brauchen. Deshalb auch der "minimalistische" Effekt] Korrigieren
Als Nat Serling mit General Hershberg in seinem Büro spricht, deutet er an, daß es leicht herauszufinden ist, daß der US-Panzer durch „friendly fire“ (Beschuß durch die eigenen Trupppen) zerstört wurde, da die USA das einzige Land sind, die uranbeschichtete Munition verwenden. Die korrekte Bezeichnung ist abgereichertes Uran. Eventuell hat Washington, D.C. am Text korrigiert... [AKorrektur: Da hat Serling sich wohl geirrt oder weiss es nicht genau. Aber das Wissen oder Nichtwissen der Akteure begründen keine Filmfehler!] Korrigieren
Dass Serlings Panzer die Scheinwerfer eingeschaltet haben, hätte nicht bei der Unterscheidung zwischen Freund und Feind geholfen. Die M1 benutzen ein Infrarotvisier, keinen Restlichtverstärker wie im Film. Infrarotvisiere erkennen Temperaturunterschiede zwischen Objekten, und die Scheinwerfer würden so schnell und so deutlich nicht erkennbar sein, wie es im Film gezeigt wird. [Anmerkung/Korrektur: Angesichts der Tatsache, dass die Abstrahlung von Licht in hoher Temperatur begründet liegt, würden die Scheinwerfer auch sofort im Infraroten erkennbar sein.] Korrigieren
Helikopter mit einer Rotes-Kreuz-Markierung haben keine Bordschützen. Vielleicht trägt die Crew Waffen, aber es ist verboten, Sanitätshubschrauber zu bewaffnen. [Anmerkung/Korrektur: Das stimmt nicht ganz! Da der Film offentsichtlich zur Zeit der Operation "Desert Storm" spielt, kann es durchaus bewaffnete Sani-Hubschrauber gegeben haben. Damals haben die Iraker nähmlich durchaus auch auf diese Hubschrauber geschossen. Deswegen hatten einige die M-60 Gewehre an der Gummi-Halterung aufgehängt.] Korrigieren
Lt. Chelli sagt aus, dass, während er gerettet wurde, eine A-10 zum Einsatz kam. Er sagt das zweimal: Einmal sagt er, dass der A-10 Napalm abwarf, dazu sieht man einen Rückblick, wo aber 2 A-10 durchs Bild fliegen. [Anmerkung/Korrektur: Zuerst sagt er "eine" und man sieht nur eine. Später sagt er "zwei" und man sieht auch zwei. Aber da es hier um die persönlichen Erinnerungen eines gerade noch so geretteten Soldaten geht, ist das kein Fehler. Er irrt sich halt bei ersten Mal. Das passiert schonmal.] Korrigieren
Als Serling das erst Mal mit Ilario spricht, reder ihn dieser gleich mit Colonel an. Ohne dass er sich vorgestellt hat und ohne dass er Rangabzeichen trägt! [Anmerkung/Korrektur: Serling trägt sehr wohl das Rangabzeichen eines Lieutnant Colonel an seiner Uniform. Es ist deutlich am rechten Kragen zu erkennen. Alles andere wäre auch gegen die Vorschriften.] Korrigieren
Serling wird als "Colonel" angesprochen. Seine Dienstgradabzeichen auf der Uniform und auf der Mütze sind die eines Lieutenant Colonel, das ist ein Dienstgrad darunter. [Korrektur: Ein Lieutenant Colonel wird oft auch nur mit Colonel angesprochen. Das ist in der US-Armee Tradition und eine Art Abkürzung. Genauso wird ein General sehr oft einfach mit "General" angesprochen, obwohl es auch dort unterschiedliche Dienstgrade wie zum Beispiel Brigadegeneral, Generalmajor oder Generalleutnant gibt. Also kein Fehler.] Korrigieren