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Nicht auflegen! (2002) - Filmfehler

(Phone Booth)


Regie:
Joel Schumacher.
Schauspieler:
Radha Mitchell, Kiefer Sutherland, Forest Whitaker, Colin Farrell (I).

Bewertungspunkte: 71  |  Filmminute: 40
Nachdem Stu den Captain zum ersten Mal abwimmeln kann (er beleidigt ihn), erscheinen die verschiedenen Fernsehstationen. Am Ende des folgenden Gespräches - Stu verspricht dem Anrufer Berühmtheit und Medienpräsenz - nimmt Stu kurz den Telefonhörer vom Ohr. Im Ohr ist ein kleiner Kopfhörer (für den Text, Einsatz etc.) zu erkennen.
Gesehen von: Mike

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Bewertungspunkte: 51  |  Filmminute: 33
Zuerst ist der "Bell Atlantic"-Aufkleber auf dem Telefonhörer ziemlich abgenutzt. Ab der 33. Minute, als die Sanitäter die Leiche wegtragen, ist plötzlich ein neuer Aufkleber auf dem Hörer.
Gesehen von: Eikoholiker

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Bewertungspunkte: 42  |  Filmminute: 63
In der Szene, wo der Sniper Stu auffordert, ehrlich zu sein und alles zu beichten, hält Stu den Hörer in der rechten Hand. Er trägt seinen Ehering. Ein paar Schnitte weiter ist der Ring verschwunden; wieder ein paar Schnitte weiter ist der Ring wieder am Finger.
Gesehen von: bigwibbe

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Bewertungspunkte: 32  |  Filmminute: 70
Als der tote Pizzamann auf der Trage gezeigt wird, sieht man ihn ziemlich deutlich noch atmen (auf den Hals achten).
Gesehen von: Eikoholiker

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Bewertungspunkte: 19  |  Filmminute: 68
Nachdem Stu angeschossen wurde, läuft Kelly zu ihm und Stu und sie reden. Bei der Einstellung von Stu hat er auf der linken Hand keine Uhr, aber bei der Einstellung von Kelly hat Stu auf der linken Hand eine.
Gesehen von: darth vader

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Im Hintergrund der Telefonzelle an den Fenstern eines Geschäftes hängen riesige Plakate, auf denen "Who do you think you are?" (zu dt. Was glaubst Du, wer Du bist?) steht. Das ist der Vorwurf des Snipers an Stu.
Gesehen von: Janis
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Nur zur Info: Stu sagt, dass man eindeutig identifizieren kann, welche Kugel in dem toten Türsteher steckt, aber der Sniper erwidert, dass sich Hohlspitzgeschosse nach dem Einschlag verformen. Das ist schon richtig - nur wird es für einen guten Ballistiker kein Problem sein, herauszufinden, was für ein Geschoss da eingeschlagen hat, Stichwort Geschosstyp, Einschlagspunkt usw. Man kann auch in etwa abschätzen, aus welcher Entfernung der Schuss abgegeben worden wäre und aus welcher Waffe er stammte. Auch wenn sich Kugeln beim Eintritt verformen, lassen sich irgendwo noch die "Rillen (einige wenige) finden, die den Gewehrlauf eindeutig identifizieren können (Fingerabdruck des Gewehrlaufes durch einen gezogenen Lauf mit "Führungsrillen" und anderen Unebenheiten, die ihr Profil in eine doch recht weiche Kugel einkerben!).
Gesehen von: Alexander Klock
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Zur Info: Es ist doch (fast) immer das Gleiche: Der Protagonist gerät in einen Riesentrubel. Polizeibeamte, Journalisten und etliche Schaulustige finden sich ein. Der Hauptdarsteller wird verletzt und anschließend in einem Krankenwagen ärztlich behandelt. Und dann kommen immer die zwei, drei Minuten in denen er völlig alleine ist. Niemand drängt sich zu ihm - auch die Jounalisten nicht. Das ist der Moment, in dem der Bösewicht die Zeit hat, noch einen letzten Spruch von Angesicht zu Angesicht anzubringen, um anschließend zu verschwinden. Sehr unwahrscheinlich! Ärzte bleiben bei dem Verwundeten im Krankenwagen, allein schon aus versicherungstechnischen Gründen. Und was ist mit der Frau. Hätte die nicht viel mehr Gründe zu ihrem Mann zu gehen, als ein völlig Unbekannter?
Gesehen von: Sven J.
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Die Aussage des Snipers, dass man sich 41 Kugeln einfangen kann, wenn man nur seine Brieftasche rausholt, hat den Hintergrund des Vorfalls des Passanten Amadou Diallo 1999, der fälschlicherweise für einen Serienkiller gehalten wurde. Als dieser bei seiner Verhaftung seine Brieftasche zücken wollte, feuerten die Beamten 41 Schüsse auf ihn ab, von denen 19 tödlich waren.
Gesehen von: Deathmaster
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Der Sniper hört, was der Officer außerhalb der Telefonzelle mit Stu redet. Da der Officer aber min. 3 Meter entfernt ist, und die Telefonzellenwand dazwischen ist, dürfte er durchs Telefon nicht verstehen, was dort geredet wird. [Anmerkung/Korrektur: Stimmt insofern, jedoch hat der Sniper ein offenes Fenster und der Polizist hat sicher nicht so leise geredet, dass er ihn ein paar Fenster weiter nicht verstehen würde. Ausserdem wurde ja vorher die eine Glas-Wand durchschossen und existiert daher nicht mehr. Weitere Anmerkung: Zudem ist die Zelle verwanzt, also werden auch dadurch Geräusche zum Sniper übertragen.] Korrigieren
Selbst wenn der Typ seine Fingerabdrücke auf der Pistole hinterlässt, die unter dem Dach der Telefonzelle versteckt ist, war er immer noch nicht derjenige, der damit geschossen hat. Erstens ist es herausfindbar, ob kürzlich erst mit der Waffe geschossen wurde. Selbst wenn das der Fall ist, müsste er Schmauchspuren an den Händen haben, die erst entstehen, wenn er wirklich damit geschossen hätte. Wenn er die Pistole nur noch vom Dach nehmen soll, um die Polizisten nervös zu machen, wäre es entweder überflüssig, vorher zu erwähnen, dass seine Fingerabdrücke auf der Waffe sein werden und dass man die Kugeln nicht von denen eines Gewehrs unterscheiden kann, oder die Schmauchspuren hätten erwähnt werden müssen. [Anmerkung/Korrektur: Der Scharfschütze will Stu lediglich nervös machen und das klappt auch bestens, da sich jener nicht gut mit Schusswaffen auskennt.] Korrigieren
Der Sniper sagt, dass die Austrittswunde des Geschosses so groß wie eine Mandarine sei, aber als der Typ erschossen wird, hat er keine Austrittswunde (nur eine kleine, leicht blutende Eintrittswunde). Ausserdem: Ein Geschoss, das solch ein Schaden verursacht, hat beim Auftreffen eine große Wucht, und der Typ tut so, als ob ihn "nur eine Mücke gestochen hätte". [Anmerkung/Korrektur: Wer sagt denn, dass der Sniper (Sutherland) die Wahrheit sagt? Er hat ja auch immerhin geblufft, als er sagte, dass er Collin Farell erschießen werde, falls er den Hörer aus der Hand gibt. Als dieser sich dann aber mit der Waffe aus der Telefonzelle wagte (die Arme audgebreitet), tat der Sniper es doch nicht! (Da er ja ein ganz anderes Ziel verfolgte.) Meiner Meinung nach, sollte auch das nur ein Bluff sein, um ihn einzuschüchtern!] Korrigieren
Als der Sniper zum Schluss des Films vom Krankenwagen an der Telefonzelle vorbeispaziert, hat er die Tasche seines Gewehrs in der Hand. Das Gewehr selber war aber auf dem Stativ im Zimmer zu sehen, als die Polizei das Zimmer stürmt. Dieser Fehler hat wohl eher dramaturgische Hintergründe, da der Sniper kaum die leere Tasche mitnehmen würde... [Anmerkung/Korrektur: Das Gewehr auf dem Stativ war nicht seins! Es war nur da, um die Szenerie komplett zu machen. Die Polizei soll schließlich denken, dass der tote Pizzabote der Schütze war, damit der echte Schütze sein Werk vollenden kann! Außerdem erkennt man an der Perspektive, dass nicht aus diesem Zimmer geschossen wurde, folglich war es nicht "sein" Gewehr!] Korrigieren
Als der Scharfschütze entdeckt, dass sich Stews Frau Kelly zwischen den Polizeiautos befindet, zielt er auf sie und droht damit, sie zu erschießen. Man hört dabei deutlich, wie er sein Gewehr durchlädt, aber nicht schießt. Kurz darauf, nach einem weiteren Gespräch mit Stu, meint er, er habe es sich anders überlegt, zielt auf Kelly und lädt seine Waffe erneut durch. Allerdings wurde zwischen dem ersten und dem zweiten Durchladen kein Schuss abgegeben, was den zweiten Vorgang unnötig macht! [Korrektur: Es macht ihn unnötig aber nicht unmöglich. Zudem will er Stew durch dieses Geräusch Angst machen. Genauso gut könnte der Killer ein Automatikgewehr haben und das Durchladen von einem Tonband stammen, nur um Stew Angst zumachen.] Korrigieren
Als Stu das erste Mal telefoniert, läuft der gleiche Statist zweimal an der Telefonzelle vorbei. Man erkennt ihn an einem längsgestreifeten Hemd und den schwarzen Haaren. [Anmerkung/Korrektur: Du meinst sicherlich einen der Straßenhändler. Der läuft die ganze Zeit auf und ab und taucht entsprechend immer wieder hinter Telefonzelle auf.] Korrigieren
Etwa am Anfang des Gesprächs behauptet der Sniper, dass er mit einem Fernglas jede Taste des Telefons sehen kann. Als der Sniper das erste Mal das Gewehr auf Stu richtet, was man am roten Laserpunkt auf Stus Brust sieht, erkennt man, dass der Punkt von vorne kommt und der Sniper somit niemals freie Sicht auf das Tastenfeld des Telefons hatte. [Anmerkung/Korrektur: Korrektur: Auch das kann man getrost der Tatsache zuschreiben, dass der Sniper Stu hier lediglich nervös machen möchte, was ja auch hervorragend klappt.] Korrigieren