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Panic Room (2002) - Filmfehler

(Panic Room)


Regie:
David Fincher.
Schauspieler:
Jodie Foster, Kristen Stewart, Forest Whitaker.

Bewertungspunkte: 109  |  Filmminute: 47
Die Bösen leiten Propangas in den Panic Room, um Mutter und Tochter rauszulocken. Meg rettet die Situation, indem sie das Gas, welches sich im Raum unter der Decke sammelt, entzündet. Einziges Problem: Propangas ist schwerer als Luft. Im wahren Leben hätten die zwei ziemlich alt ausgesehen. [Anmerkung/Korrektur: Dieser Fehler stimmt nur halb. Man sieht zwar eine Propangasflasche, jedoch ist sie mit dem Gas Methan gefüllt. Methan ist leichter als Luft und brennt bläulich. ] [Anmerkung/Korrektur: Wieso soll da Methan-Gas drin sein? Man sieht doch deutlich den Aufdruck "Propan".]
Gesehen von: (unbekannt)

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Bewertungspunkte: 63  |  Filmminute: 9
Beim ersten Essen im neuen Haus dreht sich die Cola-Dose von Schnitt zu Schnitt.
Gesehen von: (unbekannt)

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Bewertungspunkte: 28  |  Filmminute: 9
Beim ersten Essen im neuen Haus ändert sich die Füllhöhe der Cola im Glas, als zwischen der Tochter und der Mutter hin und her geschnitten wird.
Gesehen von: (unbekannt)

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Detailinfo: Als Burnham im Schlafzimmer mit dem Hammer das Loch in die Wand haut, sagt Junior: "Gehts vielleicht noch ewas lauter?!" Aber, was war denn vorher, als er mit Raoul die komplette Decke mit dem Vorschlaghammer abmontiert hat? War das etwa superleise?
Gesehen von: Megalex
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Kleines Detail: Die Stimme am Telefon, als Meg ihren (Ex)Mann anruft, ist in der englischen Version Nicole Kidman. Kidman sollte ursprünglich die Rolle der Meg spielen, ist aber wegen einer Fußverletzung kurzfristig ausgefallen. So konnte sie doch noch mitspielen.
Gesehen von: Ba´alzamon
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Im Film trägt Raoul eine Ski-Maske. Am Anfang hat diese Maske eine Öffnung im Nasenbereich, die das Atmen erleichtern soll. Am Ende ist diese Öffnung verschwunden und die Form der Maske ist leicht anders. [Anmerkung/Korrektur: Als die beiden Einbrecher die Rollen vertauschen und die Maske anziehen, sagt der Burnham: "Da ist Blut an der Maske! Du solltest sie anders herum anziehen!" Weil er sie dann also "auf links" übergezogen hat (mit der Innenseite nach Außen), entsteht leicht der Eindruck, es wäre nicht mehr dieselbe Maske!] Korrigieren
In der Szene, in der Burnham den Safe anbohrt, schiebt er die magnetische Bohrvorrichtung aus dem Weg. Man sieht aber an dem orangefarbenen Lämpchen, dass der Magnet immernoch eingeschaltet ist, als die Kamera vorbeifährt. [Anmerkung/Korrektur: Der Magnet schützt den Bohrer nur vorm Umfallen. Da man selbst noch so starke Magneten auf einer glatten Oberfläche verschieben, aber nicht abnehmen kann, ist es Auslegungssache!] Korrigieren
Einer der Eindringlinge klemmt sich seine Hand in der Tür des Panic Rooms. Zuvor im Film wird aber gezeigt, dass die Tür mit Bewegungssensoren ausgestattet ist, die Unfälle dieser Art vermeiden sollten. [Korrektur: In der Tür befinden sich nur zwei Lichtschranken, einmal in Fußhöhe und einmal in Brusthöhe. Die Hand des Einbrechers befindet sich auf Hüfthöhe.] Korrigieren
Als sich die Tür öffnet, sammelt der Eindringling, der die Hand eingeklemmt hatte, seine Finger auf! Dies kann nicht möglich sein, denn, wenn die Finger tatsächlich abgeschnitten worden wären, dann wäre seine Hand nicht mehr eingeklemmt gewesen! [Anmerkung/Korrektur: Er sammelt einen abgetrennten/zermatschten Finger auf, die anderen sind noch mehr oder weniger ganz.] Korrigieren
Im wahren Leben hätte die Insulin-Impfung für Megs Tochter wohl tödliche Folgen gehabt! Grund: Bei Diabetes handelt es sich um eine Krankheit, bei der die Bauchspeicheldrüse nicht mehr genug Insulin produzieren kann, um den Zucker zu verbrennen. Megs Tochter litt aber an Unterzucker, soll heißen, sie brauchte dringend Zucker (was im Film ja auch klar gesagt wurde), um nicht in einen Schock und in weiterer Folge in ein Koma zu fallen. Die Insulin-Spritze hätte folglich bewirkt, dass der Blutzucker noch schneller fällt, und hätte sie somit wohl umgebracht...! [Korrektur: Bei einer starken Unterzuckerung würde man natürlich kein Insulin spritzen, sondern ein Präparat, das den Blutzuckerspiegel wieder aufbaut ("Red-Box" Glucagon-Notfall-Kit). Im Film wurde nicht gesagt, dass es sich hierbei um Insulin handelt. Es gibt ein Medikament, das bei Unterzuckerung zur Anhebung des Blutzuckerspiegels subcutan gespritzt werden kann. Das ist z.B. nötig, wenn der Patient bei einem hypoglykämischen Koma nicht mehr schlucken kann, um Glucose oral aufzunehmen. Die Ampulle in dieser Szene sah sehr nach ebendiesem Medikament aus. In ihrem Notfall-Kit waren ja auch zwei Sorten von Spritzen.] Korrigieren
Die Tochter blinkt mit einer Taschenlampe "S.O.S" aus dem Luftloch in der Außenwand. Die Mutter fragt, woher sie das weiß. Antwort: Aus dem Film "Titanic". Die Titanic hat aber nicht "S.O.S" gefunkt, zumindest nicht im Film. Im Film "Titanic" sagt der Kapitän: "Funken sie C.Q.D!" (Come Quick Danger). Die Titanic hat als eines der ersten Schiffe überhaupt das SOS-Signal gesendet. (Siehe Robert D. Ballard: "Das Geheimnis der Titanic", Berlin 1987, S.22-23.) Kapitän Smith hatte damals den Funker angewiesen, "CQD" zu funken. Der hat dann aber selbständig auch das neue SOS-Signal verwendet. Im Film ist aber tatsächlich nur von "CQD" die Rede gewesen. [Anmerkung/Korrektur: Es gibt ja mehrere Titanic Verfilmungen. Nicht nur die von 1997. Kann ja sein, dass sie eine anderen meinte.] Korrigieren
Der Film ist voll mit unlogischen Aktionen der Mutter und Tochter: Warum holt sie nicht gleich am Anfang ihr Handy; sie hatte genug Zeit, als die Gangster unten diskutiert haben? Und als sie das Handy holt, schaut ihre Tochter nicht auf die Monitore, sondern ihrer Mutter beim Suchen zu. Und warum kommen die schlauen Einbrecher nicht auf das Einfachste, die Kameras zu zerstören? Der Ehemann ruft die Polizei, geht dann aber trotzdem alleine rüber; die Polizei braucht natürlich noch eine Ewigkeit. Und wer bitte überlebt einen so heftigen Schlag mit einem Vorschlaghammer ins Gesicht, fällt ein Stockwerk rückwärts runter und steht dann nach ein paar Sekunden wieder oben? [Korrektur: Sie kann nicht gleich am Anfang ihr Handy holen, weil ihr erst später einfällt, dass sie die separate Telefonleitung im Schutzraum nicht freigeschaltet hat. Übrigens verfolgt Raoul sie, und sie flüchten so schnell es geht in den Raum, den die Einbrecher vorerst auch nicht verlassen. Als die Einbrecher unten sind, redet die Mutter mit den Einbrecher durch die Kameras und denkt erst auch gar nicht darüber nach, dass ihr Handy neben dem Bett liegt. Übrigens ist es auch zu verstehen, warum jemand unter Panik nicht darüber nachdenkt, wo sein Handy liegt. Die Tochter schaut logischerweise der Mutter beim Suchen zu, denn sie interessieren dann nicht die Einbrecher, sondern die Mutter. Sobald diese nämlich das Handy hat und in den Raum läuft, drückt die Tochter auf den Knopf und die Tür geht zu. Das könnte sie nicht, wenn sie auf die Monitore schauen würde! Gegen Ende, als Raoul und Burnham im Panicroom sind und die Mutter nicht mehr, zerstört sie die Kameras. Darauf sagt Raoul: "Wieso sind wir nicht auf diese Idee gekommen?" Das heißt es ist ihm auch aufgefallen und es ergibt doch Sinn. Als die Mutter ihren Mann anruft, geht die neue Freundin von ihm ans Telefon. Als das Telefonat unterbrochen wird, sagt die Tochter: "Du kennst sie nicht, sie wird ihn nicht lassen!" Daraus kann man schließen, dass der Mann auch noch Probleme hatte überhaupt etwas unternehmen zu können, denn seine Freundin war ja dagegen. So könnte es sein, dass er erst kurz bevor er rüberkam die Polizei verständigte. Sobald der Mann alleine im Haus auftaucht (was übrigens auch Sinn macht, denn er weiß ja nicht, was ihn erwartet und will nachsehen, ob alles in Ordnung ist). Außerdem ist kurz zuvor Junior erschossen worden und die Tür war offen. Es ist also auch möglich, dass man dem Mann nur zufällig entdeckt hat, als er gerade verschwinden wollte. Passiert alles sehr schnell und dann taucht die Polizei auf. Raoul ist nicht ein Stockwerk runtergefallen, sondern nur auf die Treppe (günstig gefallen, und er hat dann mit letzter Kraft und nicht einmal mehr stehend die Mutter angegriffen). Ein Schlag ins Gesicht kann man sehr wohl überleben.] Korrigieren
Ungefähr am Ende des Films sucht die Mutter für ihre Tochter eine Insulinspritze, sonst würde sie schlimmstenfalls sterben. Dies passiert mitten in der Nacht. Wären die Einbrecher nicht gekommen, hätte die Tochter normal geschlafen und somit auch keine Spritze bekommen, wäre also im Schlaf "friedlich" gestorben. [Anmerkung/Korrektur: Das ist absoluter Blödsinn. Ein Insulinschock kann schon allein durch Stress ausgelöst werden.] [Anmerkung/Korrektur: Genau das sagt die Mutter auch: "Du weißt, was bei Stress passieren kann." oder so ähnlich. Dabei meint sie sicherlich genau dieses Szenario, dass man bei Stress einen Schock bekommen kann.] Korrigieren
Als Meg kurz vor dem Schlafengehen in der Badewanne sitzt, hat sie ein Glas Rotwein neben sich stehen. Nachdem sie davon getrunken hat, ist es nur noch zu einem Viertel gefüllt. Bei der nächsten Einstellung ist es allerdings wieder fast voll. [Anmerkung/Korrektur: Das Glas, das neben der Badewanne steht, ist in der ganzen Szene gleich voll, es sieht nur durch die andere Einstellung anders aus. In der Szene davor trinkt Megzwar noch aus einem vollen Weinglas, dies hat aber für die folgende Szene keine Relevanz mehr.] Korrigieren
Warum trinkt eine Diabetikerin keine Diät-Cola zu ihrer Pizza? [Anmerkung/Korrektur: Diabetiker müssen auf ihren Zuckerhaushalt achten, und zuviel, oder zu wenig Blutzucker ausgleichen. Das heißt nicht, dass sie keinen Zucker zu sich nehmen dürfen.] [Anmerkung/Korrektur: Ich bin selber Diabetiker und weiß daher, dass Pizza eine wahre Kolenhydratbombe ist (und darum geht es ja, nicht etwa nur um Zucker). Wenn ich als Diabetiker zu meiner Pizza noch "echte" Cola trinken würde, wäre mein Blutzucker auf Rekordkurs.] [Anmerkung/Korrektur: Aber auch Diabetiker können diese "Bombe" mit der entsprechenden Menge Insulin ausgleichen. Sie müsste halt mehr Einheiten spritzen. Wir können hier lange über das "Warum" diskutieren. Möglich ist die gezeigte Konstellation aber.] Korrigieren
Aufgrund des Stahls, aus dem der Panic Room ist, hat Meg mit ihrem Handy kein Netz, um die Polizei zu rufen. Ich weiss zwar nicht, wie das bei den amerikanischen Handys ist, aber bei uns kann man auch ohne Netz sämtliche Notrufnummern wählen. [Korrektur: Ohne Netz, also ohne Empfang, kann man auch keine Notrufnummern wählen, weder hierzulande, noch in den USA! Ob man dazu eine SIM-Karte braucht oder nicht, ist erstmal egal, weil es um den Empfang geht, d. h. die Verbindung zu einem Funkturm o. ä.] Korrigieren