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Sonnenallee (1999) - Filmfehler

(Sonnenallee)


Regie:
Leander Haußmann.
Schauspieler:
Alexander Scheer, Alexander Beyer, Robert Stadlober.

Bewertungspunkte: 41  |  Filmminute: 12
Der Vater versucht, einen Tisch aufzuklappen. Die Tochter hält einen Zettel in der Hand. Als der Tisch aufklappt, liegt der Zettel darauf, einen Schnitt später hat sie den Zettel wieder in der Hand.
Gesehen von: Trish

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Bewertungspunkte: 32  |  Filmminute: 3
Als Mischa am Anfang vor die Tür tritt, bezeichnet ihn ein Tourist auf der Aussichtsplattform der Westseite als "Ossi". Die Bezeichnung "Ossi" hat sich erst im Zuge der Wende durchgesetzt, vorher sagte man "Zoni".
Gesehen von: RW

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Bewertungspunkte: 28  |  Filmminute: 83
Als Michael Miriam "sein Leben zu Füßen legen" will, setzt er sich kurz darauf auf ihr Bett und die beiden wollen sich küssen. Kurz vorm Kuss neigt er erst den Kopf zur einen Seite, in der nächsten Kameraeinstellung ist der Kopf aber zur anderen Seite gedreht, und in der nächsten wiederum auf der anderen Seite.
Gesehen von: l-e-a

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Bewertungspunkte: 28  |  Filmminute: 4
Am Anfang des Films fährt die Kamera von links nach rechts an der Grenzkontrolle vorbei und man sieht einen weißen Mercedes rausfahren. Kurz danach fährt die Kamera von rechts nach links wieder an der Grenzkontrolle vorbei und derselbe weiße Mercedes steht wieder in der Schlange.
Gesehen von: ttt

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Bewertungspunkte: 26  |  Filmminute: 56
In der Szene, in der Michael die Instrumente von der Wand reißt, fällt die Geige mit den Saiten nach unten auf die Erde. Sie liegt aber genau andersherum, als er auf sie tritt.
Gesehen von: Trish

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Bewertungspunkte: 26  |  Filmminute: 68
Der Major von den Grenzern nimmt Onkel Heinz mit in den "Kiosk" und zeigt ihm das sichergestellte, "viel zu komplizierte" Sony-Kassettengerät und das "Minetta"-Radio. Auf dem "Minetta" sind die DDR-Radiosender (so wie es bei der NVA Vorschrift war) mit Pflasterstreifen auf der Skala markiert. Der Fehler: Die Streifen markieren die UKW-Sender, das "Minetta" ist aber kein UKW-Radio, sondern ein Mittel- und Kurzwellen-Radio.
Gesehen von: Torsten

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Bewertungspunkte: 26  |  Filmminute: 27
In der Schule, wo der eine die Buchstaben hinter der Tafel vertauscht, ändern sich danach von Schnitt zu Schnitt die Stellungen der beiden Tafelseiten.
Gesehen von: skuendie

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Bewertungspunkte: 25  |  Filmminute: 1
Ganz am Anfang, als die Kamera im Zimmer von Michael rumschwenkt und die ganzen Poster an der Wand zeigt, erzählt Michael, dass viele Poplegenden schon gestorben sind. Und er erwähnt auch John Lennon. Aber das kann nicht sein, denn John Lennon ist 1980 gestorben und der Film spielt in den 70er Jahren! [Anmerkung: Der Film spielt 1973. Begründung: Michas Mutter fragt den Nachbarn, Herrn Fromm, nach "ein paar Wolldecken für die Gäste zum 10. Jugendfestival". Das 10. Jugendfestival war 1973 in Berlin! In diesem Zusammenhang gibt es noch einen anderen "Zeitfehler". Die Pionierleiterin bekommt von einem Mädchen eine gemalte Sonnenblume überreicht, um für die Befreiung Angela Davis' zu protestieren. Angela Davis war 1973 bei dem Jugendfestival zu Gast, sie war also schon frei.]
Gesehen von: Nessy

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Bewertungspunkte: 24  |  Filmminute: (noch keine Angabe oder für diesen Fehler unwichtig)
Auf dem Regalbrett in Sabrinas Zimmer steht ein Stern-Recorder. Dieser hat eine Lautsprecherblende mit Löchern. Diese Ausführung gab es erst ab 1977, die vorigen hatten waagerechte Schlitze als Lautsprecherblende. Der Film spielt 1973.
Gesehen von: Torsten

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Bewertungspunkte: 21  |  Filmminute: 80
Kurz bevor Michael seiner Freundin seine Tagebücher bringt, steht er am Fenster in seinem Zimmer und hat die Tagebücher im Arm. An der Wand ist im Hintergrund ein Plakat von der Band Black Sabbath zu sehen. Dieses Plakat entstand aber erst im Jahr 1989 in der Besetzung mit Cozy Powell (rechts auf dem Plakat).
Gesehen von: Jens F.

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Filmzusatzinfo: Als Micha zu Miriam geht, um ihr seine "Tagebücher" zu Füßen zu legen, überholt er im Treppenhaus einen anderen Hausbewohner. Dieser fragt ihn: "Na, Beilchen gefällig?" Dies ist eine Anspielung auf "Die Legende von Paul und Paula". Denn den Hausbewohner spielt Winfried Glatzeder, der auch den "Paul" in "Die Legende..." spielt. Dort zertrümmert er mit einer Axt die Tür seiner Angebetenen. [Anmerkung: An der Tür, die der Hausbewohner ansteuert, steht auch "Paul" und "Paula".]
Gesehen von: Mirko
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Ziemlich am Anfang läuft der Regisseur, Leander Haußmann, kurz durch das Bild, nämlich als Miriam zum ersten Mal zu sehen ist: Sie läuft aus dem Haus und alle starren sie an, Leander läuft vorbei, schaut sie dabei an und läuft dann gegen eine Mauer. Übrigens, der Vater von Leander Haußmann spielt die Rolle als Stasi-Mitarbeiter, der auch die Bild-Zeitung immer lesen "muss".
Gesehen von: Flo
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Etwas für Technik-Insider: Als das neu angeschlossene Telefon bei Ehrenreichs im Wohnzimmer klingelt, geschieht dies in kurzen Abständen (5 Sekunden). Die alten DDR-Vermittlungsstellen hatten aber eine Rufpause von 10 Sekunden. Das weiß ich so genau, da gleich nach der Wende die ganzen "West"-Telefonanlagen umprogrammiert werden mussten, da sie eine Pause >5 Sekunden als Abbruch der Verbindung interpretiert haben. Auch dass sie 1973 als Telefon noch ein "Osterei" (TESLA W68) bekommen haben und keinen Variant (W70) sei neben der Unlogik, dass Miriam die neue, gerade geschaltete Rufnummer schon hatte, nur am Rande erwähnt.
Gesehen von: Torsten
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Nach der Party von Mario, müssen Micha und Mario ins Direktorat, wo ein Stasi-Funktionär mit der BILD-Zeitung auf sie wartet, indem sie auf dem Titelblatt zu sehen sind, wie sie vom Balkon aus auf den antifaschistischen Schutzwall urinieren. Kurz bevor sie das Büro betreten und sich noch im Gang befinden, kann man rechts im Bild eine Masse beobachten, die von der Wand läuft. Während sie einige Meter gehen, sagt Mario, dass es ihm schlecht geht. Somit entsteht der Eindruck, es könnte sich um Erbrochenes handeln, jedoch wird nicht wirklich aufgelöst, worum es sich bei dieser Masse handelt.
Gesehen von: mayo
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Ganz zum Schluss treten Wuschel und Micha auf den Balkon und springen nach unten. Micha schleudert zuvor sein T-Shirt nach unten. Als die beiden unten ankommen, trägt Micha das T-Shirt wieder und Wuschel eine Lederjacke, die er zuvor auch nicht an hatte. [Anmerkung/Korrektur: Die Schlussszene soll einen Traum darstellen, in dem sich Micha und Wuschel als Rockstars auf dem Balkon gefeiert von der Menge sehen. Allein die Tatsache, dass alle Menschen zusammen tanzen und dass die beiden einen so hohen Sprung verkraften, zeigt, dass es ein Traum darstellt.] Korrigieren