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Mein Name ist Nobody (1973) - Filmfehler

(Mein Name ist Nobody)


Regie:
Sergio Leone, Tonino Valerii.
Schauspieler:
Terence Hill, Henry Fonda, Jean Martin, Piero Lulli.

Bewertungspunkte: 74  |  Filmminute: 97
Es geht um die Szenen gegen Ende des Films, in denen Jack Beauregard sich auf den Kampf gegen die Wilde Horde vorbereitet. Von Beginn, wo er von seinem Pferd steigt und kurz danach der Zug eintrifft, bis zum Ende, wo er auf den weiterfahrenden Zug aufspringt und flüchtet, sehen wir mehrmals das Panorama der Gegend von beiden Seiten der Gleise aus. Mal sieht man entlang der Schienen alle paar Meter einen Mast und zwar über weite Strecken hinweg, und mal sieht man überhaupt keine Masten entlang der Schienen. [Anmerkung: Das ist besonders gut in der Szene zu sehen, als Jack sich zum Schießen bereit macht. In der Panorama-Aufnahme bei 1:37:37 (BD) sind nirgends Masten zu sehen.]
Gesehen von: Tails

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Bewertungspunkte: 65  |  Filmminute: 41
Nobody schießt die Stelzen des Kleinwüchsigen stückweise kürzer. Am Schluss springt der Kleine von den Stelzen, die stehen bleiben. In der Totalen stehen die Stelzen nicht mehr, und der Kleiderhaufen ist definitiv zu klein, für das, was da an Stelzenmaterial zusammengeschossen wurde.
Gesehen von: RT

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Bewertungspunkte: 64  |  Filmminute: 35
Kleiner Rechenfehler: In der Anfangsszene wird gesagt, die "Sundowner" läuft am 21. aus. Als der Junge Jack später das Telegramm vorliest, sind es bis dahin noch 16 Tage. Auf dem Indianerfriedhof nennt Jack dann aber das Datum "3. Juni". In 16 Tagen wäre danach aber erst der 19.
Gesehen von: Paladin

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Bewertungspunkte: 60  |  Filmminute: 6
In der Szene, in welcher Jack Beauregard (Henry Fonda) von einem Banditen rasiert werden soll, tritt der Bandit von Jack Beauregards linker Seite gesehen mit dem Rasiermesser an ihn heran und setzt sie an Jacks Hals an, gleichzeitig hört man das Klicken eines Revolvers. Gleich in der nächsten Einstellung sieht man, dass Jack den Revolver in der rechten Hand hält und der Bandit plötzlich auf der rechten Seite von Jack steht, obwohl er sich Bruchteile einer Sekunde vorher eben noch links befand.
Gesehen von: Salva

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Bewertungspunkte: 51  |  Filmminute: 113
Als Jack Beauregard am Ende des Films den Brief fertig geschrieben hat und aus seiner Kabine auf dem Schiff tritt, kann man deutlich den Kameramann in der Scheibe spiegeln sehen.
Gesehen von: Profisucher

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Bewertungspunkte: 50  |  Filmminute: 47
Als Nobody das Gläserspiel mitmacht, werden ihm zu Anfang die beiden größten Gläser gefüllt. Dabei wird die Flasche leer gemacht und der Whisky steht bis knapp unter den Rand. Als die Gläser einen Schnitt später nochmal gezeigt werden, sind sie noch voller.
Gesehen von: thandor17

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Bewertungspunkte: 43  |  Filmminute: 91
Die Wilde Horde wird in mehreren Szenen im gesamten Film als 150 Mann bezeichnet. Als Jack sich bereit macht, gegen die Wilde Horde zu kämpfen und diese nebeneinander auf ihn zureitet, sieht man in der Totalen, dass es nicht 150, sondern lediglich 73 Mann sind. [Anmerkung/Korrektur: Dass die Zahl höher beziffert wird, passt wohl eher zum Mythos der Bande. Außerdem können einige Mitglieder inzwischen ausgestiegen oder tot sein.] [Anmerkung/Korrektur: Klingt plausibel. Allerdings zählt Nobody beim ersten Schuss von Jack 50 Gefallene der Horde. Beim zweiten Schuss macht Nobody auf seiner Schaufel zwei Striche, also nochmal 20 getötete Banditen. Somit würden nur noch 3 übrigbleiben, was aber nicht zum weiteren Verlauf der Schießerei passt.]
Gesehen von: Giovello

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Bewertungspunkte: 3  |  Filmminute: 91
Als die Soldaten dem entführten Zug hinterherrennen, sieht man links auf einem Nachbargleis einen modernen Zug mit Selbstentladewagen für Schüttgut.
Gesehen von: Dieter

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Bewertungspunkte: 3  |  Filmminute: 85
Am Abend reitet Beauregard am Gleis entlang, als ihm der Zug entgegenkommt. Der letzte, der Flachwagen, hat ein Geländer an der Stirnseite, das zum vorletzten Wagen steht. Als der Zug am nächsten Tag zur Stelle des Kampfes mit der Wilden Horde fährt (Min. 97), also nun in Gegenrichtung, ist nicht nur die Lok wundersamerweise gedreht, sondern auch die Wagen, erkennbar am Schornstein des Wagens mit dem Bremseraufsatz und dem besagten Geländer am Flachwagen. Eine Drehscheibe für die Lok gab es in dem kleinen Bahnhof sicher nicht und Wagen werden sowieso nicht gedreht.
Gesehen von: Dieter

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Bewertungspunkte: 2  |  Filmminute: 95
Als Beauregard sein Pferd weggejagt und am Bahndamm das erste Mal Stellung bezogen hat, scheint die Sonne für ihn von links ca. parallel zum Gleis. Auch als er den Zug pfeifen hört. Er geht dem Zug entgegen, da scheint die Sonne nun aber quer zum Gleis aus Richtung der Wilden Horde. Beauregard schaut zur Lok, aus der Nobody winkt, aber dort scheint die Sonne genau von der anderen Seite als bei ihm.
Gesehen von: Dieter

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Bewertungspunkte: 1  |  Filmminute: 98
Nobody sitzt auf dem Tender direkt hinter der Lok und schaut abwechselnd zu Beauregard und der Wilden Horde. Beauregard kann er in dieser Position aber gar nicht sehen, da ist das breite Führerhaus der Lok im Weg. Das kann man gut dort erkennen, wo Nobody aus dem Führerstand schaut (Min. 96).
Gesehen von: Dieter

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Bewertungspunkte: 0  |  Filmminute: 95
Als der Zug im Gebiet des Endkampfes das erste Mal hinten zu sehen ist, scheint die Sonne flach im Vordergrund auf das Gleis von der Seite, von der dann die Wilde Horde kommt. Die Schienen werfen breite Schatten. Als der Zug auf dem schnurgeraden Stück näher kommt, scheint sie schon fast von vorn steil auf die Lok, die Schienen werfen keine Schatten, es muss also ca. sechs Stunden später um Mittag sein (Min. 95). Als dann der Zug kurz vor Beauregard hält und Nobody aus der Lok schaut, scheint die Sonne voll auf die linke Seite des Zuges, was man gut an der Rauchkammertür der Lok sehen kann. Es ist also nochmal ca.6 Stunden später. Als man dann den gesamten Zug von der Seite sowie Beauregard sieht (Min. 97), bis zum Zeitpunkt, wo er mit dem Zug das Schlachtfeld verlässt (Min. 102), scheint die Sonne wieder wie zuerst, also entweder ist die Zeit nun zwölf Stunden rückwärts gelaufen, oder aber es ist zwölf Stunden später nach einer Nacht.
Gesehen von: Dieter

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Bewertungspunkte: 0  |  Filmminute: 9
Nach der Rasur steckt Beauregard zwei einzelne, geknitterte Geldscheine in einen Pott. Als der Barbier sie dann herausnimmt, sind sie ordentlich gemeinsam zusammengefaltet.
Gesehen von: Dieter

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Nobody und Jack stehen auf dem Friedhof. Nobody liest die Namen der Toten. Einer lautet "Sam Peckinpah". Dazu kommt, dass die 150 im Original "The Wild Bunch" genannt werden. So lautet der Titel eines der besten Filme Peckinpahs. Eine Art Abrechnung Leones mit Peckinpah? [Anmerkung: Sam Peckinpah verweigerte Leone die Zusammenarbeit. Das war Leones Antwort darauf...]
Gesehen von: RT
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Jack schießt auf die 150, besonders auf die Satteltaschen, die daraufhin explodieren. In den Nahaufnahmen ist aber zu sehen, dass die Explosionen vom Boden ausgehen und nicht von den Taschen. [AnmerkungTeam: Das werten wir nur als eine Info, da das einfach technisch nicht anders machbar war.]
Gesehen von: RT
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Gegen Ende kann man so eine Art Nachruf auf Beauregard lesen, in dem steht: "Nobody was faster...". Nobody ist zwar der Name eines Protagonisten des Films, aber hier ergibt sich natürlich ein nettes Wortspiel, denn Nobody heißt auf deutsch "Niemand" - also war "niemand schneller als Beauregard". Da man aber in der deutschen Synchro den Namen "Nobody" benutzt, anstatt den Nachruf wortgetreu zu übersetzen, geht hier leider ein mit Sicherheit beabsichtigter Wortwitz verloren.
Gesehen von: Fotocebulon
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Jack Beauregards Tod wird im Jahr 1899 fingiert. Danach verlässt er das Land mit dem Schiff und er liest aus dem Brief vor, den er Nobody schreibt. Zitat (zumindest in der deutschen Synchronisation): "Ich hoffe, Du findest einen oder zwei Männer, die Deine Blutgruppe haben ...". Blutgruppen wurden erst 1901 vom österreichischen Bakteriologen Karl Landsteiner entdeckt. Es werden wohl kaum zwei Jahre vergangen sein, da bereits ziemlich am Anfang erwähnt wurde, dass er bis zur Abreise nur noch 16 Tage Zeit hat. [Anmerkung: Der Fehler ist nicht in der engl. Originalfassung.] [Anmerkung/Korrektur: Da dieser Film nicht nur Klamauk, sondern doch recht ernst ist, sollte man das nicht ganz zu wörtlich nehmen. Gemeint ist damit eher der Schlag Mensch, welcher mit der gleichen Blutgruppe gemeint ist.]
Gesehen von: Fotocebulon
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Als Nobody gegen Ende des Films im Führerstand der Dampflock steht, kann man im Hintergrund einen weißen LKW durch das Bild fahren sehen. [Anmerkung/Korrektur: Stimmt nicht. Wenn die Kamera Jack Beauregard filmt, sind im Hintergrund immer wieder weiße Objekte zu sehen. Da sie in mehreren Schnitten wiederholt erscheinen, muss es sich um stationäre Objekte, z.B. weiße Häuser handeln. Definitiv kein fahrender LKW.] Korrigieren